<?xml version='1.0' encoding='UTF-8'?><?xml-stylesheet href="http://www.blogger.com/styles/atom.css" type="text/css"?><feed xmlns='http://www.w3.org/2005/Atom' xmlns:openSearch='http://a9.com/-/spec/opensearchrss/1.0/' xmlns:georss='http://www.georss.org/georss' xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'><id>tag:blogger.com,1999:blog-3226006616836849318</id><updated>2012-03-03T15:54:03.751+01:00</updated><category term='Downshifting'/><category term='Simple Living'/><category term='Hypnose'/><category term='Reizüberflutung'/><category term='Chancen'/><category term='Chef'/><category term='Möglichkeiten'/><category term='Talent'/><category term='Urlaub'/><category term='Stress'/><category term='Anerkennung'/><category term='Coaching'/><category term='de Shazer'/><category term='Feedback'/><category term='Burnout'/><category term='Idealismus'/><category term='Freude'/><category term='Veränderung'/><category term='Bore-out'/><category term='Potenzial'/><category term='Hamsterrad'/><category term='Technologie'/><category term='Wachstum'/><category term='Drogen'/><category term='Neuorientierung'/><category term='Channel'/><category term='Entschleunigen'/><category term='Runterschalten'/><category term='Entspannung'/><title type='text'>Auf Ohrenhöhe</title><subtitle type='html'>Neue Perspektiven für Menschen im Berufsleben</subtitle><link rel='http://schemas.google.com/g/2005#feed' type='application/atom+xml' href='http://auf-ohrenhoehe.blogspot.com/feeds/posts/default'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3226006616836849318/posts/default?max-results=100'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://auf-ohrenhoehe.blogspot.com/'/><link rel='hub' href='http://pubsubhubbub.appspot.com/'/><author><name>Frank Schoofs</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><generator version='7.00' uri='http://www.blogger.com'>Blogger</generator><openSearch:totalResults>24</openSearch:totalResults><openSearch:startIndex>1</openSearch:startIndex><openSearch:itemsPerPage>100</openSearch:itemsPerPage><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3226006616836849318.post-5723966976424433976</id><published>2012-02-28T09:03:00.001+01:00</published><updated>2012-02-28T09:03:38.342+01:00</updated><title type='text'>Danke für das Feedback!</title><content type='html'>Liebe LeserInnen,&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;ich möchte mich ganz kurz für das zahlreiche Feedback zu meinem Artikel &lt;a href="http://auf-ohrenhoehe.blogspot.com/2012/02/wenn-wirtschaftswachstum-wirklich-weh.html" target="_blank"&gt;&lt;b&gt;"Wenn Wirtschaftswachstum wirklich weh tut"&lt;/b&gt;&lt;/a&gt; bedanken. Ich habe gestern sehr viele Zuschriften erhalten und es gab auch einige Kommentare direkt unter dem Blog. Offensichtlich bewegt das Thema doch mehr Menschen als ich dachte.&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Einen Kommentar möchte ich hier nochmal in diesem Blogbeitrag posten. Wenn jemand Interesse an den Angeboten hat, kann ich den Kontakt gerne herstellen. Danke, Markus!&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;"danke für den netten Beitrag. &lt;br /&gt;Für alle die sich fundierter über das Thema Tierschutz oder Veganes leben informieren möchten siehe hier &lt;a href="https://www.vebu.de/" target="_blank"&gt;&lt;b&gt;https://www.vebu.de/&lt;/b&gt;&lt;/a&gt; .&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich biete mich auch als Ansprechpartner zum Thema vegane Ernährung an. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und für alle die einfach was machen wollen ohne Verpflichtungen sei diese Aktion ans Herz gelegt &lt;a href="https://www.vebu.de/aktuelles/kampagnen/laufende-kampagnen/494-donnerstag--veggietag" target="_blank"&gt;&lt;b&gt;https://www.vebu.de/aktuelles/kampagnen/laufende-kampagnen/494-donnerstag--veggietag&lt;/b&gt;&lt;/a&gt; ."&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Ich wünsche allen eine schöne Restwoche - vielleicht mit einem fleischfreien Donnerstag :-)&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Frank Schoofs&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3226006616836849318-5723966976424433976?l=auf-ohrenhoehe.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://auf-ohrenhoehe.blogspot.com/feeds/5723966976424433976/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://auf-ohrenhoehe.blogspot.com/2012/02/danke-fur-das-feedback.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3226006616836849318/posts/default/5723966976424433976'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3226006616836849318/posts/default/5723966976424433976'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://auf-ohrenhoehe.blogspot.com/2012/02/danke-fur-das-feedback.html' title='Danke für das Feedback!'/><author><name>Frank Schoofs</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3226006616836849318.post-3043981739520168340</id><published>2012-02-26T11:33:00.000+01:00</published><updated>2012-02-26T13:19:59.056+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Wachstum'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Simple Living'/><title type='text'>Wenn Wirtschaftswachstum wirklich weh tut</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;b&gt;Manche Themen polarisieren und dieser Artikel wird nicht schön. Denn heute werde ich genau so ein heißes Eisen anfassen. Nicht jeder wird es mögen, aber es lässt sich nicht von der Hand weisen, dass es ein Thema ist, über das man sprechen muss. Ich gehöre eher nicht zu denen, die dauernd den Zeigefinger heben und Menschen dazu auffordern vegan oder vegetarisch zu leben. Auch wenn ich Letzteres mal zwei Jahre durchgezogen habe, bin ich dennoch kein Buddha oder Über-Tierschützer, der sich das erlauben könnte. Dennoch: Heute geht es um Wirtschaftswachstum und Tierschutz.&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;In der "Zeit" von dieser Woche gab es ein Spezial zur Fleischwirtschaft. Zum Glück lege ich mir äußerst selten Wurst aufs Frühstücksbrötchen, denn spätestens nach dem ersten Abschnitt hätte ich die nicht weiteressen können.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Ich weiß, es ist schon viel dazu geschrieben worden und jeder weiß ja auch irgendwie wie schrecklich unsere Schnitzel zustande kommen. Dennoch möchte ich ein paar harte Fakten aus dem Artikel nochmal aufführen:&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;27 Millionen Mastschweine halten wir in Deutschland (bei 82 Mio. Einwohnern) und 67,5 Millionen Masthühner&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Zur Welt kommen Schweine in dunklen und engen Abferkelbuchten, damit die Sauen sie nicht erdrücken&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Eber werden ohne Betäubung kastriert und weil es schnell gehen muss, wird der Samenleiter manchmal durchgerissen statt durchtrennt, die Wunde bleibt offen&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Der Ringelschwanz wird mit einem scharfen Messer abgeschnitten, die Eckzähne abgeschliffen, damit sich die Tiere nicht gegenseitig die Schwänze abbeißen&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Hühner werden mit Kohlendioxid betäubt oder mit dem Kopf in ein Wasserbad gehängt, das unter Strom steht, danach wird die Halsschlagader durchtrennt&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Schweine gondeln durch eine Gasgrube, nicht alle sind danach korrekt betäubt und gehen bei vollem Bewusstsein zum Abstechen und in die Brühanlage zum Abtrennen der oberen Hautschicht&lt;/li&gt;&lt;li&gt;u.v.m.&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Doch nicht nur das lokale Leid in Mast- und Schlachthöfen ist eine Form reinsten Wahnsinns. Hier sind weitere Fakten der Oxford University (gefunden auf www.focus.de) und einigen anderen Quellen, die uns zum Nachdenken anregen sollten:&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;30% der eisfreien Landflächen und 8% des Süßwassers brauchen wir für die Masttiere&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Ein Drittel der weltweiten Getreideernte wird von den Nutztieren vertilgt &lt;i&gt;(würde man stattdessen Soja anbauen würde man das Vielfache an proteinreicher Nahrung erhalten im Gegensatz zur Verwendung des Getreides zur Fleischproduktion, Anm. von Frank Schoofs)&lt;/i&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Unser Fleischkonsum verursacht 18% der Treibhausgas-Emissionen - mehr als das gesamte globale Transportsystem&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;a href="http://www.unverbissen-vegetarisch.de/2011/12/seitan-tofu-soja-95-prozent-weniger-klimagase-durch-pflanzenfleisch/" target="_blank"&gt;&lt;b&gt;&lt;span style="color: #990000;"&gt;In diesem Artikel&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/a&gt; auf unverbissen-vegetarisch.de finden sich weitere interessante Fakten.&amp;nbsp;Sebastian Zösch, Geschäftsführer des Vegetarierbund Deutschland, nennt folgende:&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;Wenn wir nur Hackfleisch durch Sojaprodukte ersetzen würden, würden wir so viele CO2-Gase vermeiden wie ca. vier bis sieben Millionen Autos pro Jahr freisetzen&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Selbst für ein Kilo Bio-Hackfleisch braucht man 46,02 qm pro Jahr an Fläche, für ein Kilo "Bio-Soja-Fleisch" lediglich 0,73 qm&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Und damit genug der Fakten. Denn worum geht es eigentlich, wo liegt des Pudels Kern? Ganz einfach, wie immer bei Geld und Wachstum. Hähnchen zum Aktionspreis von 2,29 Euro oder ein Kilo Schweineschnitzel für 4,49 Euro (laut dem Artikel in der "Zeit"). Das ist die eine Seite. Die andere ist die, dass man Deutschland zur führenden Fleischexportnation machen will. Laut dem Artikel in der "Zeit" ist der Export von Fleisch- und Wurstwaren aus Deutschland seit 2005 um fast 60% gestiegen. Na, wenn das kein Erfolg ist!&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Wachstum und Tierschutz schließen sich in den meisten Fällen aus&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Um so ein Wachstum zu erreichen kann man unmöglich an den Tierschutz denken. Der Gewinn pro Masthähnchen liegt laut der "Zeit" bei gerade mal 6 ct. und ein Stecher im Schlachthof muss in der Stunde ca. 750 Schweine abstechen, damit sich das alles rentiert. Und klar ist wie immer: Wachstum muss sein - immer und überall, ohne Wachstum geht es nicht. Die Frage ist nur: Wohin soll es führen? Soll die Menschheit immer noch mehr Fleisch essen nur um des Wachstums Willen? Abgesehen von den gesundheitlichen Folgen müsste jedem klar sein, dass diese Art der Ressourcenverschwendung nicht ohne Folgen bleiben kann. So fest verschließen kann man seine Augen gar nicht.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Ich habe schon viel über die Konsequenzen des immerwährenden Tanzes um die goldenen Kälber Wachstum und Rendite gebloggt. Burnout, schlechtes Arbeitsklima, Stress, die ungerechte Verteilung von Ressourcen und Geld und die falsche Priorisierung von Lebensinhalten sind einige der Konsequenzen, die schon schlimm genug sind. In diesem Fall jedoch geht es um viel mehr. &lt;b&gt;In diesem Fall tut Wachstum weh, ist Wachstum sogar Folter&lt;/b&gt; (per Definition das gezielte Zufügen von psychischem und physischem Leid zur Verfolgung eines bestimmten Zweckes).&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Und hier kann man nicht gelten lassen, dass der Löwe auch ein Zebra reißt. Denn der Löwe kennt keine Geringschätzung, das Zebra hat nicht nur dafür gelebt, um dem Löwen als Nahrung zu dienen und schon gar nicht reißt ein Löwe viel mehr Zebras als er braucht, um seinen persönlichen Profit zu steigern. Dieses Nahrungskettenargument geht für mich beim Thema Massentierhaltung einfach nicht mehr auf. Gerade wir, die wir uns für intelligenter als jeden Löwen halten, sollten es besser wissen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Warum denken wir nur stets, dass es keine Konsequenzen hat?&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Wir können kaum annehmen, dass die Tiere weniger Schmerz fühlen wie wir wenn man uns einpfercht, absticht und verbrüht. Wachsen wir wirklich, wenn wir jedes Jahr 27 Millionen Schweine und 67 Millionen Hühner quälen? Wachsen wir wirklich, wenn es Jahr um Jahr mehr werden? Was wächst dann und zu welchem Preis? Wachsen wir als Gesellschaft daran? Wachsen wir daran ethisch oder geistig? Können wir annehmen, dass das ohne Konsequenzen bleibt, massenhaft andere Lebewesen zu quälen? Wir Menschen sind keine isolierten Wesen. Wir, die Tiere und die Natur sind alle Teile eines Systems, eines biologischen und auch eines Systems des Bewusstseins. Können wir ernsthaft annehmen, dass dieses Handeln am Bewusstsein der Individuen, der Gesellschaft und der ganzen Menschheit spurlos vorbei geht?&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Ich denke nicht. Und ich denke es ist an der Zeit auch meinen eigenen Fleischkonsum wieder in Frage zu stellen. Denn "auch in einer Lawine wird jede Schneeflocke ihre Unschuld beteuern"&lt;span style="color: #990000; font-size: x-small;"&gt;*&lt;/span&gt;. Wahr aber ist: Auch ich, die eine Schneeflocke, bin schuld.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;&lt;i&gt;&lt;span style="color: #990000;"&gt;*&lt;/span&gt;von Stanislaw Jerzy Lec&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3226006616836849318-3043981739520168340?l=auf-ohrenhoehe.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://auf-ohrenhoehe.blogspot.com/feeds/3043981739520168340/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://auf-ohrenhoehe.blogspot.com/2012/02/wenn-wirtschaftswachstum-wirklich-weh.html#comment-form' title='6 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3226006616836849318/posts/default/3043981739520168340'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3226006616836849318/posts/default/3043981739520168340'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://auf-ohrenhoehe.blogspot.com/2012/02/wenn-wirtschaftswachstum-wirklich-weh.html' title='Wenn Wirtschaftswachstum wirklich weh tut'/><author><name>Frank Schoofs</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>6</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3226006616836849318.post-7859681959784213747</id><published>2012-02-18T11:31:00.002+01:00</published><updated>2012-02-21T10:47:15.648+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Burnout'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='de Shazer'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Coaching'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Urlaub'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Entspannung'/><title type='text'>Kurzurlaub gegen Burnout? Sicher, aber nehmen Sie bitte Steve de Shazer mit!</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;b&gt;Die Artikelwelle zum Thema Burnout in allen Medien reißt nicht ab. In dieser Woche fand ich &lt;a href="http://www.n-tv.de/wissen/Bei-Burnout-sofort-reagieren-article5519986.html" target="_blank"&gt;diesen Artikel&lt;/a&gt; auf n-tv.de, in dem geraten wird, bei den ersten Anzeichen von Burnout einen Kurzurlaub zu machen.&amp;nbsp;&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Es wird eingeschränkt, dass das nur bei jemandem hilft, der noch stabil sei. Aber auch dann muss ich sagen, dass ein Kurzurlaub allein nichts daran ändern wird, wenn ich auf dem Weg in den Burnout bin. Noch dazu erkenne ich in dieser noch stabilen Phase meist gar nicht, welches Damokles-Schwert da über mir schwebt.&amp;nbsp;Wir alle kennen das, wenn wir nach zwei oder drei Wochen Urlaub wieder am Schreibtisch sitzen. Es dauert meist nur wenige Tage und das Hamsterrad hat uns wieder.&lt;/div&gt;&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Wenn wir uns sowieso schon in Schieflage befinden, dann wird ein Kurzurlaub noch weniger positive Effekte haben. Trotzdem ist der Rat nicht ganz verkehrt, die Frage ist nur, was man mit dem Kurzurlaub anstellt.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Ich denke ein Tapetenwechsel verbunden mit einer Aktivität, die Spaß macht, ist eine gute Sache. Und ja, man kann diese Zeit der Entspannung sinnvoll nutzen, um einem drohenden Burnout Paroli zu bieten. Denn wenn der Kopf frei ist, ist man auch in der Lage seine Situation zu reflektieren. Es gibt eine Reihe von Fragen, die man in so einer Zeit der Ruhe für sich beantworten sollte. Diese Fragen sind auch immer Teil meiner Beratung. Sie lauten z.B.:&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;Wie sähe mein Leben aus wenn alles so laufen würde, wie ich es mir vorstelle, wenn alle meine Probleme gelöst wären?&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Wie würde ich mich fühlen?&amp;nbsp;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Wie würden mich andere dann wahrnehmen und warum?&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Was genau wäre anders, was würde ich anders machen?&lt;/li&gt;&lt;li&gt;etc. pp.&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Dies ist ein kleiner Ausschnitt aus der Beratungstechnik von Steve de Shazer und Insoo Kim Berg. Wenn man diesen Faden mit einem Berater weiter verfolgt, dann kann man relativ leicht Konflikte erkennen und auflösen, die eigene Situation (und was gerade falsch läuft) besser verstehen und vor allem herausfinden, welche Ziele und Werte man eigentlich hat und ob man gerade im Einklang mit ihnen lebt. Diese Reflektion ist ungeheuer hilfreich, um die eigene Situation zu erfassen und entsprechende Maßnahmen einzuleiten, die einen wieder runter vom "Burnout-Pfad" bringen.&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;b&gt;Mein Fazit&lt;/b&gt; lautet daher: Machen Sie ruhig einen Kurzurlaub, aber packen Sie Steve de Shazer und seine Fragen mit ein und ergreifen Sie nach Ihrer Rückkehr Maßnahmen, wenn etwas nicht mehr stimmig ist.&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3226006616836849318-7859681959784213747?l=auf-ohrenhoehe.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://auf-ohrenhoehe.blogspot.com/feeds/7859681959784213747/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://auf-ohrenhoehe.blogspot.com/2012/02/kurzurlaub-gegen-burnout-ja-aber-bitte.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3226006616836849318/posts/default/7859681959784213747'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3226006616836849318/posts/default/7859681959784213747'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://auf-ohrenhoehe.blogspot.com/2012/02/kurzurlaub-gegen-burnout-ja-aber-bitte.html' title='Kurzurlaub gegen Burnout? Sicher, aber nehmen Sie bitte Steve de Shazer mit!'/><author><name>Frank Schoofs</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3226006616836849318.post-1776442171365948201</id><published>2012-02-14T14:10:00.000+01:00</published><updated>2012-02-21T10:47:44.829+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Burnout'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Anerkennung'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Freude'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Feedback'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Chef'/><title type='text'>Fehlende Anerkennung: Auch 2011 wieder unter den "Top-Gründen" für Burnout</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;b&gt;Der Focus Online zitiert in &lt;a href="http://www.focus.de/finanzen/versicherungen/krankenversicherung/fehlzeiten-nahmen-2011-deutlich-zu-krankmeldungen-auf-hoechstem-stand-seit-15-jahren-_aid_713933.html" target="_blank"&gt;diesem Bericht&lt;/a&gt; eine Studie der DAK zum Krankenstand von 2011. Insgesamt haben die Krankentage wieder zugenommen, die größte Zunahme verzeichnete man bei psychischen Erkrankungen mit 13,4 Prozent der gesamten Fehltage.&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Besonders interessant ist aber, dass jeder zehnte Versicherte zu wenig Anerkennung für seine Arbeit empfindet. Eine Tatsache, die, kombiniert mit dem ein oder anderen Faktor, sehr häufig zu negativem Stress und auch Burnout führen kann. Legt man Zahlen des Fürstenberg Instituts vom letzten Jahr zugrunde, so empfinden sogar 39% der Arbeitnehmer fehlende Anerkennung als Belastung.&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Das bestätigt meine Erfahrungen und Kenntnisse, dass schlichter Stress und Überbelastung selten die einzigen Gründe für einen Burnout sind. Sie tragen mit dazu bei, aber es geht meist um Dinge, die die Seele tiefer berühren.&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Ich habe schon mit Unternehmern gesprochen, die der Ansicht sind, dass sowas immer in der Persönlichkeit des Betroffenen zu suchen sei und das Unternehmen darauf keinen Einfluss hat. Man muss dazu aber sagen, dass jeder Mensch ein gewisses Maß an Anerkennung von außen braucht, das ist völlig normal. Verfährt ein Unternehmen nach dem Motto "nicht getadelt ist genug gelobt", erzeugt es auf Dauer Demotivation, seelischen Stress und schlechte Arbeitsergebnisse. Auch der beste Mitarbeiter wird irgendwann nachlassen, wenn er niemals hört, dass seine Arbeit gut ist. Kritik wird dagegen nämlich immer geäußert und irgendwann stimmt das Verhältnis einfach nicht mehr.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Ich selbst weiß, dass man als Führungskraft nicht immer merkt, was ein Mitarbeiter gerade braucht, das ist auch gar nicht möglich. Man hat den Kopf voll mit zig anderen Aufgaben und man kann nicht immer aufmerksam sein, auch das ist menschlich. Ein gewisses Maß an Empathie und Einfühlunsgvermögen sollte man allerdings schon mitbringen und auch ausdrücklich loben, wenn es angebracht ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Achja - auch eine Führungskraft braucht natürlich mal Lob vom Chef und auch wenn aus dem Team was Nettes zurückkommt, tut das der Chefseele gut ;-)&amp;nbsp;Es sind eben oft die vielen kleinen Dinge, die den großen Ausschlag geben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Also liebe Chefs, CEOs, Teamleiter und Co.: Tut was gegen Burnout, lobt mal wieder von Herzen, das macht auch selber Freude!&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3226006616836849318-1776442171365948201?l=auf-ohrenhoehe.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://auf-ohrenhoehe.blogspot.com/feeds/1776442171365948201/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://auf-ohrenhoehe.blogspot.com/2012/02/fehlende-anerkennung-auch-2011-wieder.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3226006616836849318/posts/default/1776442171365948201'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3226006616836849318/posts/default/1776442171365948201'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://auf-ohrenhoehe.blogspot.com/2012/02/fehlende-anerkennung-auch-2011-wieder.html' title='Fehlende Anerkennung: Auch 2011 wieder unter den &quot;Top-Gründen&quot; für Burnout'/><author><name>Frank Schoofs</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3226006616836849318.post-7728621995761250230</id><published>2012-02-12T11:17:00.001+01:00</published><updated>2012-02-21T10:48:18.513+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Reizüberflutung'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Burnout'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Simple Living'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Stress'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Runterschalten'/><title type='text'>Burnout durch Freiheit? Da ist was dran!</title><content type='html'>&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;b&gt;In der Welt am Sonntag von heute las ich einen Artikel zum Thema Burnout, der mal so ganz anders war als das was man sonst so liest. Er war überschrieben mit "Wenn die Freiheit kränkelt" und handelte nicht von Chefs, Unternehmen, Überforderung und falschen Zielen.&amp;nbsp;&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Artikel handelte von einem ganz anderen Thema, einem Thema, das ich selbst auch schon oft mit Burnout in Verbindung gebracht habe. Allerdings ist es für viele Menschen unangenehm, diese Verbindung herzustellen, denn sie stellt moderne Lebensmodelle eiskalt in Frage. Es geht um zu viel Freiheit, um ein Übermaß an Optionen.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Ja, kann das denn schlecht sein? Haben wir nicht jahrzehntelang dafür gekämpft? Hat man nicht schon 1968 Gras geraucht, um die Gesellschaft von allen Fesseln und Beschränkungen zu befreien? Und haben wir es nicht auch geschafft, dass fast allen Menschen alle Möglichkeiten offen stehen? Jeder kann heute alles werden, man muss es nur wollen - das ist am Ende das Ergebnis jedes Motivations-Seminars. Aber man muss es eben nicht nur wollen, man muss zunächst erstmal wissen, was man überhaupt will. Und ich glaube genau da liegt das Problem.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;b&gt;Früher "war es halt so" &lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Wenn meine Generation ihre Eltern befragt, wie sie denn zu ihren Berufen gekommen sind, wird man nach wenigen Sätzen feststellen, dass es sehr häufig auf "das war halt so" hinausläuft. &lt;br /&gt;&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;Das war halt so mit der Volksschule, mit der Post, mit der Stadtverwaltung. Da gab es oft wenig zu wählen, wenig zu hinterfragen. Was hätte man auch hinterfragen sollen, wenn man mit 14 aus der Volksschule kam und einen Ausbildungsplatz brauchte. Da wurde genommen was der Vater mit dem Freund ausgemacht hat, der eine Elektrowerkstatt betrieb. Da hat der Junge was Bodenständiges, was Sicheres. Da fällt mir der Satz aus dem Lied "Junge" von den Ärzten ein: "Geh doch zu Onkel Werner in die Werkstatt, da kriegst du ne Festanstellung". Andere mussten Abitur machen und studieren, ob sie wollten oder nicht. Nein, diese Zeiten wünschen wir uns sicher auch nicht zurück. Allerdings war Burnout damals weniger ein Thema und das lag sicher nicht nur daran, dass keiner wusste was das ist oder man schlicht nicht über sowas sprach. &lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Wir leben nun im anderen Extrem. Jeder kann alles tun und alles werden und das in allen Bereichen. Man kann auf hundert verschiedenen Wegen zu einem Beruf kommen, aber auch zu einer Beziehung. Die Auswahl ist riesig: Bachelor, Master, Auslandssemester, Ausbildung, Quereinstieg, Fernstudium, Patchwork-Familie, Homo-Ehe, wilde Ehe, gar keine Beziehung. Alles ist denkbar, alles ist machbar. Versteht mich bitte nicht falsch, es ist gut, dass wir diese Optionen geschaffen haben, Grenzen gesprengt haben und tolerant und frei geworden sind. Aber meine Generation (Jahrgang 74 plusminus 5 Jahre) dürfte auch so ziemlich die erste sein, die von dieser Optionsflut in vollem Ausmaß quasi überschüttet wird. Auch die Generationen nach uns sind noch ein Teil dieses Wandels. Wir stellen mit den 25 - 45jährigen in etwa die eine Hälfte der aktuell Erwerbstätigen und die Masse der Burnout-Betroffenen. Ich empfinde uns manchmal wie Lottomillionäre, die aus einer Familie stammen, die immer von 1500 Euro leben musste. Wir können mit dem plötzlichen Reichtum nicht umgehen und sind nach einem Jahr wieder pleite.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;b&gt;Der Fluch der Optionen &lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Ich finde es deshalb nicht verwunderlich, dass wir mit dieser Situation Probleme haben. Es ist das erste Mal in der Geschichte der Menschheit, dass uns keine feste Lebensbahn vorgegeben wird. In früheren Zeiten musste man entweder ums Überleben kämpfen oder wurde durch gesellschaftliche Reglementierungen in einen Lebensweg gezwungen - oder sogar beides. Die Menschen hatten ganz andere Probleme und konnten und durften sich gar nicht damit befassen was sie eigentlich wollen. Das ist erst seit wenigen Jahrzehnten wirklich anders. Die Familie mit Kindern konkurriert mit vielen anderen Lebensmodellen, die für viele Menschen attraktiver klingen. Die Berufswahl wächst sich zum Dreh- und Angelpunkt für die Selbstverwirklichung im Leben aus. Es geht nicht mehr ums Geld, es geht darum etwas zu tun, was einem etwas zurückgibt, was uns glücklich macht und uns gut und unentbehrlich fühlen lässt. Wir sind in Anbetracht der vielen Optionen anspruchsvoller geworden, wir wollen nicht einfach irgendeine Option wählen, wir wollen auf jeden Fall die richtige wählen. Wir wollen unsere ganz individuelle Kombination aus privaten und beruflichen Optionen zusammenstellen, um ganz sicher glücklich zu werden. Und wenn möglich, wollen wir keine Kompromisse machen. Warum auch? Wenn es alles gibt, muss ja das exakt für mich passende dabei sein.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Wenn ich in ein Kaufhaus gehe und da hängen nur zwei Jeans in meiner Größe, dann ist das leicht. Dann ziehe ich zwei an und sehe welche mir besser gefällt, es gibt einfach keine andere Möglichkeit. Wenn ich aber vor vollen Regalwänden stehe, gefüllt mit verschiedenen Jeansmodellen in meiner Größe, dann wird es schwierig. Dann probiere ich einige an, würde am liebsten drei nehmen, kann mir aber nur zwei leisten, die ich dann mitnehme und von denen nach einer Woche eine schon im Schrank verschwindet weil sie mir doch nicht gefällt - "hätte ich doch die dunklere genommen". Und natürlich sehen wir schon am nächsten Tag im Schaufenster sowieso eine viel schönere Jeans, verdammt! So geht es uns jetzt nicht mehr nur bei Jeans, sondern im ganzen Leben. Der Partner, der Job, das Auto, die Zusatzrente - hätte ich doch die andere Frau, das andere Unternehmen, das dunklere Auto oder die andere Police genommen. Es gibt Tausend Auswahlmöglichkeiten und Millionen Nuancen. Dabei weiß die Psychologie schon lange, dass unser Gehirn ins Rotieren kommt, wenn wir mehr als acht Optionen zur Auswahl haben. Wer kann es uns also verdenken, dass wir an den Rand der Belastbarkeit kommen, wenn ständig das "Hätt ich doch das andere genommen-Männchen" in unserem Kopf herumhämmert?&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Ein kleiner Einwurf: Vielleicht ist genau deswegen Apple so erfolgreich. Es gibt z.B. nur einige wenige Laptopmodelle mit wenigen Optionen - friss oder stirb. Wenn ich einen Windows-Laptop kaufen will, kann ich mit der Kaufentscheidung Monate verbringen und nachher trotzdem denken "hätt ich doch den anderen genommen"...&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;b&gt;Kommando zurück?&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Also alles wieder zurück in enge Grenzen und vorgegebene Bahnen? Nein, das funktioniert nicht mehr, das wollen wir auch nicht mehr. Die Gesellschaft und die ganze Welt befinden sich im Wandel. Wir finden uns gerade in einer gewaltigen Umbruchsituation wieder. Es werden nicht nur private Lebensmodelle umgekrempelt und in Frage gestellt, das ganze politische und wirtschaftliche System muss sich einer kritischen Bewertung durch die Massen stellen. Arabischer Frühling, Occupy-Bewegung, ACTA-Demos. Das Bedürfnis nach Freiheit und Selbstbestimmung ohne Bevormundung ist größer denn je - und das ist gut und richtig so. Wir müssen uns damit abfinden, dass wir gerade die Kinderstube einer globalen Revolution des Bewusstseins erleben. So wie sich nun ganze Länder, vor allem in Nordafrika, mit großen Problemen durch die Umbrüche konfrontiert sehen, so müssen wir uns unserer neu gewonnenen Freiheit stellen. Wir werden lernen müssen mit Optionen umzugehen. Wir werden gezwungen sein, mehr über uns selbst zu lernen, um klarere Entscheidungen treffen zu können. Ich bin sicher, dass wir das schaffen werden und wir in 30 oder 50 Jahren eine andere Gesellschaft sein werden. Ich behaupte, dass Burnout dann kein so großes Thema mehr ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Burnout ist auch eine "Krankheit des Umbruchs" und dagegen helfen keine Pillen und man kann es auch nicht rausschneiden. Interessanterweise wurde auch während des Umbruchs der industriellen Revolution das Krankheitsbild der Neurasthenie definiert, das unserem heutigen Burnout erschreckend ähnlich sieht. Ich gehe daher davon aus, dass wir noch einige Zeit mit diesem Phänomen leben müssen. Das sollte uns nicht zu sehr erschrecken, es gibt Wege nach draußen und man kann sich dabei helfen lassen, für sich selbst die richtige Lösung mit den richtigen Optionen zu finden. Dafür bin ich da.&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3226006616836849318-7728621995761250230?l=auf-ohrenhoehe.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://auf-ohrenhoehe.blogspot.com/feeds/7728621995761250230/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://auf-ohrenhoehe.blogspot.com/2012/02/burnout-durch-freiheit-da-ist-was-dran.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3226006616836849318/posts/default/7728621995761250230'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3226006616836849318/posts/default/7728621995761250230'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://auf-ohrenhoehe.blogspot.com/2012/02/burnout-durch-freiheit-da-ist-was-dran.html' title='Burnout durch Freiheit? Da ist was dran!'/><author><name>Frank Schoofs</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3226006616836849318.post-1659126040975766102</id><published>2012-02-03T16:13:00.001+01:00</published><updated>2012-02-03T16:15:02.990+01:00</updated><title type='text'>Foliensatz für mein Präventionsseminar jetzt online</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Wer an einem Präventionsseminar zum Thema Burnout interessiert ist, kann sich &lt;a href="http://www.slideshare.net/FrankSchoofs/burnout-seminar" target="_blank"&gt;&lt;strong&gt;hier meinen Foliensatz dazu online anschauen&lt;/strong&gt;&lt;/a&gt;. Natürlich ist zu beachten, dass die Erläuterungen auf der Tonspur während des Seminars erfolgen. Die Folien zeigen an einigen Stellen nur entsprechende Schlagworte. Aber in einer Präsentation soll der ganze Inhalt schließlich auch nicht auf der Folie stehen wie man weiß ;-)&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Wer Interesse an einem Präventionsseminar hat, &lt;a href="http://auf-ohrenhoehe.blogspot.com/p/kontakt.html" target="_blank"&gt;&lt;strong&gt;kann sich gerne bei mir melden&lt;/strong&gt;&lt;/a&gt;. Es bietet sich für Unternehmen, Krankenkassen und andere Organisationen an, die mit dem Thema konfrontiert werden.&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3226006616836849318-1659126040975766102?l=auf-ohrenhoehe.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://auf-ohrenhoehe.blogspot.com/feeds/1659126040975766102/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://auf-ohrenhoehe.blogspot.com/2012/02/foliensatz-fur-mein-praventionsseminar.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3226006616836849318/posts/default/1659126040975766102'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3226006616836849318/posts/default/1659126040975766102'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://auf-ohrenhoehe.blogspot.com/2012/02/foliensatz-fur-mein-praventionsseminar.html' title='Foliensatz für mein Präventionsseminar jetzt online'/><author><name>Frank Schoofs</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3226006616836849318.post-3799249054488690703</id><published>2012-01-29T10:37:00.001+01:00</published><updated>2012-02-21T10:48:54.453+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Veränderung'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Neuorientierung'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Möglichkeiten'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Chancen'/><title type='text'>Was die Angst vor Veränderung mit unserer Milchstraße zu tun hat</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;b&gt;Zugegeben, dieser Titel klingt komisch. Und vielleicht halten mich nach diesem Artikel manche auch für komisch oder verrückt. Aber dieses Risiko gehe ich ein. Mit diesem Projekt gehe ich so oder so ein gewisses Risiko ein, in dem ich aller Welt meine Gedanken zumute, es lebe das Internet.&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Doch nun zur Sache. Oft heißt es, wir sollen uns fokussieren. Und in den meisten Fällen ist das auch richtig und gut. Wenn wir uns auf unsere Arbeit konzentrieren oder eine Aufgabe lösen wollen, sollten wir uns fokussieren. Wenn wir einen Bildungsabschluss erreichen wollen oder uns selbständig machen wollen, sollten wir uns fokussieren. Es ist immer besser sich zu fokussieren und Experte auf einem Gebiet zu sein als zehn Dienstleistungen anzubieten, in denen wir nur Durchschnitt abliefern können. Sie alle kennen diese Imbiss-Buden, die griechisches Gyros, italienische Pizza, deutsche Currywurst und vielleicht noch türkisches Döner anbieten. Man kann es essen, aber die beste Currywurst oder die beste Pizza der Stadt gibt es garantiert woanders. Beobachten Sie sehr erfolgreiche Unternehmen und Sie werden feststellen, dass die meisten davon Experten auf nur einem Gebiet sind. Sie sind dann "Premium-Hersteller" und/oder Marktführer.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Fokus ist also sehr wichtig, wenn wir weiterkommen wollen. Es gibt aber eine Angelegenheit, in denen uns Fokus eher schadet. Eine Situation, in der wir "herauszoomen" müssten anstatt zu sehr zu verengen. Nämlich bei der Gesamtsicht auf unser Leben und unsere Möglichkeiten. Hier sind wir nicht nur einfach fokussiert, sondern haben sogar einen Tunnelblick. Dieser Tunnel wird geformt aus Annahmen, Glaubenssätzen, Erfahrungen und Überzeugungen. Rechts und links dieses Tunnels ist es für uns dunkel, eine Welt daneben existiert für uns nicht. Viele Menschen wollen sich verändern, etwas anderes tun, ein anderes Leben führen. Dann schauen sie in ihren Tunnel und sehen nur einen Weg: Geradeaus. Nur was noch irgendwie zu diesem Tunnel gehört, erkennen die Menschen als Möglichkeiten. Dabei ist die Welt um den Tunnel herum so riesengroß!&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Aber all die Ängste und Glaubenssätze sagen uns, dass es nicht anders geht, dass wir immer weiter diesem Tunnel folgen müssen. "Da nimmt mich keiner", "dafür habe ich keine Ausbildung", "davon kann man nicht leben". Unser Gedankenkarussell lässt sich kaum abstellen, unser Verstand wird zum Peiniger im eigenen Kopf. Er kontrolliert uns und nicht umgekehrt. Er trübt unser Bewusstsein, denn Verstand ist nicht Bewusstsein. Wir sehen so 99% Bedenken und 1% Chance - wenn überhaupt. Und am Ende des Tunnels wartet nichts als der Tod. Doch die Angst vor der Veränderung ist bei den meisten Menschen tatsächlich größer als die Angst vor einem unglücklichen Leben in den Grenzen des Tunnels. Ich glaube sogar, dass die Angst vor Veränderung nach der Angst vor Krankheit oder dem Verlust enger Angehöriger die stärkste Lebensangst in den meisten Menschen ist.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Wie können wir nun diesen Tunnelblick abstellen, uns aus der Situation quasi "herauszoomen", um zu sehen, was es für Möglichkeiten gibt? Ich selber mache mir mindestens einmal am Tag klar, wo ich innerhalb des Universums stehe. Lassen Sie uns doch mal herauszoomen: Raus aus dem Haus, wir steigen höher, mehrere tausend Meter. Wir sehen unsere Stadt, unser Land, irgendwann den Kontinent. Doch dieser Blick ist uns vertraut, das ändert nichts in unserem Bewusstsein, das sehen wir auch abends in der Tagesschau. Wir müssen weiter nach oben, auf den Planeten blicken, auch diesen Anblick kennen wir noch. Dann auf unser Sonnensystem mit den anderen Planeten. Wir ahnen langsam wie klein wir sind und doch ist das nur der Anfang. Wir steigen weiter auf, erkennen mehrere Sternensysteme wie unseres und irgendwann, wenn wir nach vielen tausend Lichtjahren nach unten blicken, sehen wir unsere Galaxis, die Milchstraße.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;table cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="float: left; margin-right: 1em; text-align: left;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-eBL0V0gyjfw/TxwnFeO4fgI/AAAAAAAABY8/fhZYxoRQxSk/s1600/236084main_MilkyWay-full-annotated.jpeg" imageanchor="1" style="clear: left; margin-bottom: 1em; margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="400" src="http://3.bp.blogspot.com/-eBL0V0gyjfw/TxwnFeO4fgI/AAAAAAAABY8/fhZYxoRQxSk/s400/236084main_MilkyWay-full-annotated.jpeg" width="400" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Grafik unserer Galaxis - Die Milchstraße in der "Draufsicht"&lt;br /&gt;Quelle: NASA/JPL-Caltech/R. Hurt (Picture is Public Domain)&lt;/td&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Jetzt, wo wir quasi über unserer Milchstraße schweben, dieses gigantische spiralförmige Gebilde mitten im All, möchte ich einen kleinen Ausflug in die Astronomie machen. Die Milchstraße ist nichts anderes als unsere Heimat-Galaxis. In den Sommermonaten können wir in Gegenden, die wenig städtisches Licht abstrahlen, mit bloßem Auge nachts ein milchiges Band am Himmel erkennen, das sich über den gesamten Horizont erstreckt. Das ist unsere Galaxis. Wir sehen die galaktische Scheibe von der Erde aus quasi von der Seite. Das liegt schlicht daran, dass unser Sonnensystem ein Teil davon ist und in einem ruhigen Bereich etwa in der Mitte zwischen den beiden großen Spiralarmen liegt (siehe Bild links, dort ist die Sonne eingezeichnet). Egal wo wir hinschauen, wir sehen mit bloßem Auge eigentlich immer nur einen Teil unserer eigenen Galaxis. Neben den Planeten unseres eigenen Sonnensystems sehen wir etwa 6.000 Sterne mit bloßem Auge am Nachthimmel - sie alle gehören zur Milchstraße. Die "benachbarte" Andromeda-Galaxie liegt uns am nächsten und kann in klaren Nächten als eins der wenigen "Deep Sky-Objekte" mit dem bloßen Auge gesehen werden (wenn man weiß wo man Sie findet). Die meisten anderen Objekte außerhalb unserer Milchstraße können wir erst mit Teleskopen entdecken.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Die Größenordnungen sind unvorstellbar: Das Licht legt 300.000 Kilometer pro Sekunde zurück. Von der Sonne bis zur Erde braucht es schon etwa acht Minuten. Von unserer Erde aus sieht die Sonne relativ klein aus, in Wahrheit hat sie etwa die eine millionenfache(!) Masse unserer Erde. Verlassen wir unser eigenes Sonnensystem und möchten das nächstgelegene Sternensystem besuchen, bräuchten wir mit Lichtgeschwindigkeit 4,81 Jahre. Dann wären wir im Doppelsternsystem Alpha Centauri angekommen, das unser nächster Nachbar ist und zwei Sonnen hat, die wir als Sterne sehen können. Unsere Milchstraße selbst hat einen Durchmesser von ca. 100.000 Lichtjahren, vom galaktischen Zentrum (dem sogenannten "Bulge") ist unsere Sonne etwa 28.000 Lichtjahre entfernt.&amp;nbsp;Zur bereits erwähnten "benachbarten" Andromeda-Galaxie sind es 2,5 Millionen(!) Lichtjahre.&amp;nbsp;Man schätzt etwa zwischen 100 und 300 Milliarden Sterne in unserer Galaxis und, wie neueste Messungen ergaben, sogar ein Vielfaches an Planeten, die diese Sterne umrunden. Setzt man den Urknall als tatsächlichen Ursprung des Universums fest, ist es 13,75 Milliarden Jahre alt, unsere Milchstraße etwa 13,6 Milliarden Jahre. Ständig werden in unserer Galaxis neue Sterne geboren und alte sterben. Es ist ein gigantischer Kreislauf. Und das Beste kommt bekanntlich immer zum Schluss: Heutige Astronomen gehen von etwa hundert Milliarden Galaxien wie unserer Milchstraße im Weltall aus. Wie viele es wirklich sind, kann natürlich niemand wissen. Diese Schätzungen beruhen auf Messungen mit Teleskopen wie dem Hubble-Teleskop, das es uns ermöglicht, sehr sehr tief ins Weltall zu blicken ("Hubble Ultra Deep Field"-Messung - einfach mal googeln, da gibt es atemberaubende Bilder zu).&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Ich wette Sie sind mit Ihren Gedanken jetzt nicht mehr bei Ihrer Steuererklärung, dem kaputten Auto oder dem Streit mit dem Chef. Und das ist genau das was ich erreichen wollte. Es wäre schmeichelhaft zu sagen, wir wären weniger als ein Wasserstoffmolekül im pazifischen Ozean. Wir als einzelnes Indivduum sind viel viel weniger, unvorstellbar weniger! Und doch kommt uns alles um uns rum so furchtbar wichtig und entscheidend vor. Aber das ist es nicht. Wir sitzen hier auf einem winzigen Planeten zwischen zwei gigantischen Spiralarmen irgendwo im Weltall und machen uns ständig Sorgen um eine meist vierstellige Zahl (bei manchem auch fünfstellig oder höher, das macht aber nicht wirklich einen Unterschied), die jeden Monat auf unserem Konto eingehen muss. Die meiste Zeit verlieren wir uns im Kleinkram des Alltags. Wir sehen das winzig Kleine, die Steuernachzahlung, das kaputte Auto, den Computer, der immer wieder abstürzt. Damit plagen wir uns rum in der Annahme, dass das alles sehr sehr wichtig ist, um weiterhin die monatliche vierstellige Zahl auf dem Konto zu erzeugen (von der wir dann wieder das Auto reparieren und uns einen vermeintlich besseren Computer kaufen, der den Arbeitsalltag erträglicher machen soll).&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Mehr noch, wir nehmen es hin, 30 oder 40 Jahre in Branchen zu verbringen, die uns schon lange keinen Spaß mehr machen, uns in Büros zu langweilen, aus denen wir schon lange ausbrechen wollten. Was wollten wir alles bewegen, was wollten wir alles werden. Und doch bleiben wir wo wir sind, weil wir annehmen, dass es nicht anders geht. Weil wir es angeblich nicht können, nicht sollten, weil wir auf andere hören, weil wir uns nicht vorstellen können, diese vierstellige Zahl irgendwie anders auf unser Konto zu bekommen. Ich selbst weiß auch nicht, ob ich das mit diesem Projekt schaffen werde, aber ich glaube daran und ich bin sicher, dass diese Möglichkeit besteht. Damit zu scheitern wäre für mich nicht so schlimm als hätte ich es nie versucht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jetzt, wo Sie gerade wieder anfangen an den Kleinkram zu denken, gehen Sie zurück zur Textpassage in der ich die Milchstraße beschreibe. Wiederholen Sie diese Übung (natürlich gerne auch ohne meinen Text und nur mit Ihrer Vorstellungskraft), wenn Sie sich wieder im "Kleinklein" verlieren. Machen Sie sich bewusst, wie klein und unwichtig Sie sind, das ist eine befreiende Erkenntnis! Wir werden 70, vielleicht 80 oder 90 Jahre alt oder ein wenig älter inmitten einer 13 Milliarden Jahre alten Galaxis und eines wahrscheinlich unendlichen Universums.&amp;nbsp;Wir sind nur ein kaum spürbarer Hauch im Sturm der Zeit, die innerhalb der Unendlichkeit sowieso nur ein Konstrukt von uns Menschen ist. Fällt es Ihnen da nicht gleich leichter, ein Risiko einzugehen, zu neuen Ufern aufzubrechen? Kommen Ihnen Ihre ganzen Bedenken und einschränkenden Glaubenssätze da nicht geradezu grotesk vor? Relation macht mutig! Es gibt fast nichts zu verlieren, aber so viel zu gewinnen!&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;table align="center" cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-6ZYAtWtidBE/TxwoTvUJxWI/AAAAAAAABZE/zphVVtuwDwY/s1600/Milkyway_pan1.jpeg" imageanchor="1" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="123" src="http://4.bp.blogspot.com/-6ZYAtWtidBE/TxwoTvUJxWI/AAAAAAAABZE/zphVVtuwDwY/s640/Milkyway_pan1.jpeg" width="580" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Die Milchstraße von der Erde aus gesehen &lt;br /&gt;Quelle: &lt;a class="external free" href="http://www.digitalskyllc.com/" rel="nofollow"&gt;http://www.digitalskyllc.com&lt;/a&gt;, Urheber: Digital Sky LLC (Creative Commons License)&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;br /&gt;Auch wenn wir auf den ersten Blick unwichtig erscheinen, glaube ich doch an eine höhere Instanz, ein höheres Bewusstsein, über das alles miteinander verbunden ist und dem Ganzen einen Sinn verleiht. Manche nennen es Gott, andere Natur und es gibt sicher noch viel mehr Begriffe dafür. Mein fester Glaube ist, dass wir alles tun können, so lange wir damit keinem anderen Menschen, keinem anderen Lebewesen oder der Natur Schaden zufügen - auch wenn ich weiß wie schwierig das in unserer Welt umzusetzen ist. Alles andere gehört zum Universum unserer Möglichkeiten. Und oft verlassen wir in diesem Universum nichtmal die Erdatmosphäre, ja nichtmal unser Haus. Bauen Sie sich in Gedanken ein Raumschiff, in dem Sie dieses Universum erforschen. Steigen Sie damit aus Ihrem Tunnel auf und dringen Sie in Welten vor, "die nie ein Mensch zuvor gesehen hat". Denn Ihr Geist kennt keine Grenzen und keine Relativitätstheorie. Ich wünsche eine gute Reise!&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3226006616836849318-3799249054488690703?l=auf-ohrenhoehe.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://auf-ohrenhoehe.blogspot.com/feeds/3799249054488690703/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://auf-ohrenhoehe.blogspot.com/2012/01/was-die-angst-vor-veranderung-mit.html#comment-form' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3226006616836849318/posts/default/3799249054488690703'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3226006616836849318/posts/default/3799249054488690703'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://auf-ohrenhoehe.blogspot.com/2012/01/was-die-angst-vor-veranderung-mit.html' title='Was die Angst vor Veränderung mit unserer Milchstraße zu tun hat'/><author><name>Frank Schoofs</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/-eBL0V0gyjfw/TxwnFeO4fgI/AAAAAAAABY8/fhZYxoRQxSk/s72-c/236084main_MilkyWay-full-annotated.jpeg' height='72' width='72'/><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3226006616836849318.post-1037968699172457163</id><published>2012-01-22T11:05:00.000+01:00</published><updated>2012-02-15T16:43:16.409+01:00</updated><title type='text'>Über Attac, Schlecker, GOHAS und die Zeitenwende</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;b&gt;Ich frage mich, ob einige meiner Blogbeiträge kontrovers und polarisierend genug sind, um mich auf diese (natürlich nicht ernst gemeinte) Stellenanzeige von Attac Deutschland zu bewerben, die ich heute in der Welt am Sonntag fand:&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-WpwaiWTgE5Y/TxvQcrW0eyI/AAAAAAAABYk/u2iusbn--s8/s1600/Attac_Stellenausschreibung-1.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" src="http://4.bp.blogspot.com/-WpwaiWTgE5Y/TxvQcrW0eyI/AAAAAAAABYk/u2iusbn--s8/s1600/Attac_Stellenausschreibung-1.jpg" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Immerhin sind ja viele meiner Posts durchaus kapitalismuskritisch - allerdings auch nicht antikapitalistisch. Ich bin vielmehr dagegen, was der Mensch daraus macht. Ich bin auch nicht gegen Globalisierung. Es geht geht mir auch hier um das was die Menschheit an einigen Stellen daraus macht: Ausbeutung von Vielen auf der einen Seite für den Wohlstand von Wenigen auf der anderen. Da ich unsere Generation zu den "GOHAS" zähle ("Generation of Health and Sustainability", also "Generation der Gesundheit und Nachhaltigkeit"), stehe ich mit dieser Meinung sicher auch nicht ganz alleine da.&amp;nbsp; &lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Dass sich der Wind an dieser Stelle dreht, zeigt auch ein anderes Pressethema der letzten beiden Tage, das hervorragend dazu passt: Die Schleckerpleite. Auch wenn es mir für jeden betroffenen Mitarbeiter bei Schlecker leid tut, bin ich der Überzeugung, dass das nun der logische Abschluss einer langen Kette von Unternehmensirrtümern ist. Schlecker hat in der Gründungsphase in kürzester Zeit einige tausend Filialen eröffnet. Alle mit dem gleichen Konzept: Billige Ware in billigem Ambiente und kleinen Verkaufsräumen, verauft von schlecht bezahlten Mitarbeitern. Wie wir alle wissen war Anton Schlecker nie ein Freund von Betriebsräten, Gewerkschaften und Tarifverträgen. Es gab immer mal wieder Skandale über den Umgang von Schlecker mit seinen Mitarbeitern.&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Den Vogel schoss Schlecker meiner Meinung nach ab, als man im Jahr 2010 Mitarbeiter kündigen wollte, um sie dann zu zwingen einen Vertrag mit einer Zeitarbeitsfirma zu schließen, die - sagen wir es mal harmlos - eng mit Schlecker verbandelt war: Meniar. Dass Meniar für "Menschen in Arbeit" steht ist sarkastisch, denn der gleiche Mitarbeiter sollte dann für die gleiche Arbeit in der gleichen Filiale nur noch 6,50 EUR - 7 EUR statt 12,71 EUR pro Stunde verdienen. Das kann ich nur noch als moderne Lohnsklaverei bezeichnen und zeigt, dass wirklich jedes Mittel zur persönlichen Bereicherung und Profit-Maximierung recht ist und nach Möglichkeit auch angewendet wird.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Das System Schlecker hat lange funktioniert, vor allem in den Achtzigern war das Motto der Menschen eher "Hauptsache billig". Nachhaltigkeit? Umweltschutz? Soziale Verantwortung? Und das soll ich bezahlen? Da war man doch einer von diesen bekloppten grünen Spinnern. Im Jahre 2012 sieht die Welt zum Glück anders aus. Natürlich ist es auch ein Faktor, dass sich die Menschen heute nicht mehr davon angesprochen fühlen, wenn sie sich durch enge Gänge schieben, in denen es nach Putzmitteln riecht, umsäumt von klapprigen, vollgestopften Regalen, in dem ein Produktsortiment steht, das ich nie recht verstanden habe - was machen eigentlich DVDs in hässlichen, schief aufgebauten blauen Regalen, neben verschlossenen Rasierklingen und Butterkeksen? Mit diesem Ambiente und einem Logo, das meine Tochter mit Wasserfarbe aufregender gestalten kann, war Schlecker schon lange nicht mehr auf dem aktuellen Stand der Verkaufspsychologie.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Ich glaube aber auch, dass das nur eine Seite der Medaille ist. Ein Unternehmen, dass immer wieder wegen des schlechten Umgangs mit den Mitarbeitern in die Schlagzeilen gerät ist einfach nicht mehr "en vogue". Und das ist gut so. Das Institut für Handelsforschung GmbH in Köln rief im April 2011 den halbjährlich laufenden "CSR-Tracker" ins Leben. CSR&amp;nbsp; steht dabei für "Corporate Social Responsibility", also die soziale Verantwortung von und in einem Unternehmen. Bei dieser Untersuchung werden folgende Faktoren unter die Lupe genommen:&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;Aufrichtigkeit in der öffentlichen Information&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Fairness im Wettbewerb&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Verantwortung gegenüber Gesellschaft und Kultur&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Engagement für den Erhalt der Umwelt&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Mitarbeiter-Behandlung&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Soziale und ökologische Werte im Produktangebot&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;ul&gt;&lt;/ul&gt;&lt;ul&gt;&lt;/ul&gt;&lt;table align="center" cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-wxCnKTIqejU/Txve2NvttCI/AAAAAAAABY0/afqLNK_hwP4/s1600/CSR_Index-1.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" src="http://2.bp.blogspot.com/-wxCnKTIqejU/Txve2NvttCI/AAAAAAAABY0/afqLNK_hwP4/s1600/CSR_Index-1.jpg" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Gefunden unter:&amp;nbsp;http://www.ifhkoeln.de/ifh_csr-tracker__alnatura_tegut_und_dm.php&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Auf den ersten drei Plätzen von 46 Unternehmen finden sich Alnatura, Tegut und - wer hätte das gedacht - dm! Schlecker belegt vor KiK den letzten Platz. Hier sehen wir den deutlichen Unterschied zwischen "ich habe verstanden" und "ich habe wirklich gar nichts verstanden". Während dm nicht nur das Einkaufserlebnis deutlich hochwertiger gestaltet, legt man hier vor allem auch Wert auf die faire Behandlung der Mitarbeiter. Der dm-Gründer Professor Götz W. Werner hat soziales und nachhaltiges Denken schon von Anfang an in den Mittelpunkt der Unternehmensphilosopie gestellt. Sein Motto ist, dass das Unternehmen für den Menschen da sein muss und nicht umgekehrt.&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Das ist die richtige Einstellung und die zahlt sich aus. Während dm mit besten Zahlen und großer Kundenzufriedenheit glänzt, steht Schlecker vor dem Ende. Da das Unternehmen bis zuletzt als "e.K.", also "eingetragener Kaufmann", in Deutschland geführt wurde, gehen Experten davon aus, dass bei einer vollständigen Insolvenz auch das Familienvermögen von geschätzten 3,1 Mrd. US-$ herangezogen würde. Für die Kinder Lars und Meike Schlecker würde nichts bleiben außer Verlust und Schmach. Die Profitgier frisst in diesem Fall also im wahrsten Sinne des Wortes ihre Kinder. Das ist dann der Preis dafür, sich selbst über alle Maßen auf dem Rücken von Vielen zu bereichern. Hoffen wir im Sinne anderer Unternehmer-Kinder und Angestellter, dass andere Unternehmen den Zug der Zeit erkennen und entsprechend handeln. Am Ende zahlt sich das für alle aus.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3226006616836849318-1037968699172457163?l=auf-ohrenhoehe.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://auf-ohrenhoehe.blogspot.com/feeds/1037968699172457163/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://auf-ohrenhoehe.blogspot.com/2012/01/uber-attac-schlecker-gohas-und-die.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3226006616836849318/posts/default/1037968699172457163'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3226006616836849318/posts/default/1037968699172457163'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://auf-ohrenhoehe.blogspot.com/2012/01/uber-attac-schlecker-gohas-und-die.html' title='Über Attac, Schlecker, GOHAS und die Zeitenwende'/><author><name>Frank Schoofs</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/-WpwaiWTgE5Y/TxvQcrW0eyI/AAAAAAAABYk/u2iusbn--s8/s72-c/Attac_Stellenausschreibung-1.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3226006616836849318.post-817481985181341188</id><published>2012-01-19T07:26:00.001+01:00</published><updated>2012-02-21T10:49:27.821+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Talent'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Burnout'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Bore-out'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Neuorientierung'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Potenzial'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Möglichkeiten'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Chancen'/><title type='text'>Bore-out, die fiese kleine Schwester des Burnout</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="text-align: justify;"&gt;Zunächst mal vielen Dank für die wirklich zahlreichen und tollen Feedbacks gestern nach dem Re-Launch meines Blogs! Wenn ich es richtig verfolgt habe, wurde der Blog allein auf Facebook gestern ca. 30 Mal geteilt - herzlichen Dank!&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Nun zum eigentlichen Thema dieses Posts. Wir hören sehr viel über Burnout und vergessen dabei oft, dass doch einige Arbeitnehmer auch unter dem Gegenteil leiden: Dem Bore-out. Auch wenn so mancher davon träumen mag, dass es mal ganz nett ist, nichts zu tun zu haben, so wird das zur echten Belastung, wenn es ein Dauerzustand ist. Es treten dann sogar die gleichen Symptome auf wie beim Burnout. Der Bore-out kann unserer Gesundheit also tatsächlich ähnlich gefährlich werden. In diesem &lt;a href="http://www.zeit.de/karriere/beruf/2011-12/gastbeitrag-boreout"&gt;Online-Artikel der Zeit&lt;/a&gt; finden sich interessante Zahlen dazu: Vor allem junge Akademiker zwischen 25 und 34 sind betroffen, bis zu 60% der Arbeitnehmer bis 29 Jahre können oder wollen mehr leisten als ihnen abverlangt wird.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Na, aber wie passt denn das jetzt zusammen, wo doch alle Welt von Überlastung und Burnout spricht und die Zahlen in diesem Bereich eine klare Sprache sprechen? Experten gehen immerhin davon aus, dass in Deutschland ca. 9 Millionen Menschen von Burnout betroffen oder bedroht sind. Wenn diese Zahl tatsächlich stimmt, sind das mehr als 10% der Bevölkerung in unserem Land. Ich komme zu dem Schluss: Ja, das passt trotzdem zusammen!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;Und zwar aus zwei Gründen.&amp;nbsp;Der erste und einfachere Punkt ist die Lastverteilung. Während sich die einen langweilen, weil man ihnen aufgrund ihres Alters vielleicht zu wenig zutraut, platzt der Terminplan der anderen aus allen Nähten. Um ehrlich zu sein halte ich das aus eigener Erfahrung für das etwas kleinere Übel. Als ich selbst Führungskraft war, musste ich einsehen, dass manche Mitarbeiter, deren To-Do-Listen nicht mehr auf eine Klopapier-Rolle passten, aus anderen Gründen in dieser Situation waren. Das rührte nämlich nicht daher, dass die Aufgaben schlecht verteilt waren, sondern daran, dass derjenige nicht priorisieren, nicht loslassen oder nicht nein sagen konnte. Burnout entsteht meistens aus einer Kombination aus bestimmten Persönlichkeitsmerkmalen und beruflichen Rahmenbedingungen, das war auch bei mir selbst so. Trotzdem mag es natürlich so sein, dass falsche Lastverteilung in einigen Fällen für Bore- und Burnout verantwortlich ist, das sehe ich z.B. vor allem im technischen Kundendienst und Pre-Sales häufiger. Die Experten schickt man durch die Welt während andere Däumchen drehen. Im Vertrieb oder Marketing z.B. halte ich das aber für ein eher seltenes Problem.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der viel wichtigere Punkt ist, dass diese Zahlen eindeutig belegen, dass es hier vor allem um jüngere Arbeitnehmer geht, die meisten unter 29 Jahre alt. Zwar hatte ich meinen Burnout schon an der Schwelle zwischen 27 und 28, aber ich kann mich erinnern, dass ich davor tatsächlich Zeiten hatte, in denen ich alles andere als ausgelastet war. Als ich mit 24 in die IT-Branche eintrat, war ich natürlich voller Energie und Tatendrang, keine Arbeit war zu viel oder zu schwierig. Mit 24 will man noch was erreichen, man will vor allem noch etwas verändern, man hat Ideale und revolutionäre Ideen. Endlich kann man sein Wissen anwenden und die Welt erobern. Diese Laune hält sich meist für ein paar Jahre, ich würde sagen im besten Fall bis Mitte 30.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Meistens hat einen dann die Angestellten-Realität eingeholt: Revolutionäre Ideen sind nicht erwünscht, Veränderung noch weniger und wenn man mal vorprescht geht es irgendwo zwischen Machtkampf, Politik und Lobbyismus unter. Das ist natürlich jetzt stark überzeichnet, aber über die Jahre wird man diese Erfahrungen im Berufsleben sicher mal machen, vor allem wenn man in größeren Unternehmen oder Institutionen arbeitet. Vom Idealismus, den ich mit 24 hatte, war mit 33 jedenfalls nicht mehr viel übrig. Hätte man mich mit 25 gefragt, ob ich überfordert wäre, hätte ich auch geantwortet, dass ich unterfordert bin - ganz sicher sogar. Ich erinnere mich gut, dass ich mich umorientierte, nachdem ich zwei Jahre lang den Hoppenstedt hoch und runter abtelefoniert hatte, das war einfach zu wenig und geistig auch keine sonderliche Herausforderung.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Der Artikel behält also Recht, wenn dort steht, dass man sich rechtzeitig um diese Mitarbeiter kümmern muss. Wie so oft erfordert es aber ein umdenken. Man muss bereit sein, jungen Menschen und ihren Ideen eine Chance zu geben. Natürlich nicht jeder Schnappsidee, aber ich bin sicher, dass sich ein Unternehmen besser in den Wind dreht, wenn man einer jüngeren Generation etwas genauer zuhört. Denn in dieser Generation findet man schließlich auch die zukünftigen Kunden und die Betriebsblindheit ist vor allem ganz zu Anfang noch nicht vorhanden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und mein Gott, lasst sie doch bitte auch Fehler machen! Wer neue Wege beschreitet, der macht eben Fehler. Nur wenn ich alles in alten, eingefahrenen Bahnen und Prozessen belasse, kann ich die Fehlerquote auf ein Minimum senken - wie schrecklich langweilig, wie wenig kreativ ist das! Ersticken wir den Tatendrang, den Idealismus und die Lust an der Revolution von jungen Menschen, so machen wir sie zu den Burnout-Betroffenen von morgen. Denn mangelndes Feedback, zu wenig Anerkennung und enttäuschter Idealismus sind die beruflichen Hauptgründe für Burnout und nicht, wie immer noch manchmal angenommen wird, die reine Menge an Arbeit oder der "simple" Stress. Meine Theorie: Diese 60%, die sich jetzt langweilen, sind auch gefährdet zu den Ausgebrannten von morgen zu gehören, wenn man ihrem Tatendrang keinen Raum gibt.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Und was machen wir nun daraus? Ich kann es gar nicht oft genug sagen: Gebt Ideen Raum, lasst Menschen wirken, verlasst eingefahrene Bahnen, überdenkt veraltete Prozesse. Das beste was einige Führungskräfte für sich selbst und ihre Mitarbeiter tun können ist, über ihren eigenen Schatten zu springen. Sich nicht an vermeintlicher Macht zu klammern, sondern Veränderung zuzulassen führt aus meiner Sicht zu mehr wirtschaftlichem Erfolg und deutlich weniger Bore- und Burnout. Leider glaube ich, dass es in vielen Unternehmen noch ein weiter Weg bis dahin ist.&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3226006616836849318-817481985181341188?l=auf-ohrenhoehe.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://auf-ohrenhoehe.blogspot.com/feeds/817481985181341188/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://auf-ohrenhoehe.blogspot.com/2012/01/bore-out-die-fiese-kleine-schwester-des.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3226006616836849318/posts/default/817481985181341188'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3226006616836849318/posts/default/817481985181341188'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://auf-ohrenhoehe.blogspot.com/2012/01/bore-out-die-fiese-kleine-schwester-des.html' title='Bore-out, die fiese kleine Schwester des Burnout'/><author><name>Frank Schoofs</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3226006616836849318.post-7952804106254875241</id><published>2012-01-17T16:44:00.000+01:00</published><updated>2012-02-15T18:15:23.793+01:00</updated><title type='text'>"Auf Ohrenhöhe" ist wieder da!</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;b&gt;Obwohl mein Blog nur ein halbes Jahr überhaupt aktiv war, war ich erstaunt wie viele Anfragen kamen, als ich ihn im letzten Juli wieder offline genommen habe. Ich hatte doch mehr regelmäßige Leser als ich zunächst angenommen hatte. Nun ist "Auf Ohrenhöhe" wieder da und manch einer fragt sich wahrscheinlich warum der Blog überhaupt offline war. Das hatte verschiedene Gründe.&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Meine Grundidee war es damals, Menschen aus der Wirtschaft, vor allem aus der IT, eine Plattform zu bieten, auf denen es um ihre Sorgen und Nöte geht und Ihnen einfach ein offenes Ohr zu schenken. An den zahlreichen Feedbacks zeigte sich sehr schnell, dass den Lesern das Thema Burnout besonders am Herzen liegt. Ich entwickelte mein Angebot daher in Richtung Burnout-Beratung weiter und erhielt weiterhin sehr viel Feedback rund um dieses Thema. Ich merkte, dass ich in so etwas wie ein Wespennest gestochen haben musste und wollte das Thema daher professionell angehen.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Ich hatte vor einigen Jahren zwar leidvolle Selbsterfahrungen gemacht, mich belesen und sehr viel recherchiert, doch ich fand, dass das für ein professionelles Beratungsangebot noch nicht ausreicht. Ich überlegte, wie ich mich positionieren könnte und was dazu notwendig wäre. So begann ich im Frühjahr 2010 eine Ausbildung zum Personal Coach und "Psychologischen Berater" zu absolvieren, um mir die Grundlagen und Werkzeuge des Coachings anzueignen. Schnell fand ich Gefallen an der lösungsorientierten Beratungstechnik von Steve de Shazer und Insoo Kim Berg, zu der ich mein Wissen dann weiter vertiefte.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Schon nach ein paar Wochen war allerdings klar: Das Webangebot neben meinem Hauptberuf, der Familie und dieser Ausbildung aufrecht zu erhalten würde nicht funktionieren. Ich entschloss mich, es für die Dauer der Ausbildung offline zu nehmen und stattdessen anzupassen und komplett zu überarbeiten. Ich feilte, recherchierte und lernte und über die Monate bildete sich immer deutlicher eine neue Positionierung heraus, die ich dann ausarbeitete und nun als neues Angebot präsentieren möchte: &lt;strong&gt;Unterstützung bei beruflichen Umbrüchen und Burnout.&lt;/strong&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Im Herbst 2010 absolvierte ich dazu zusätzlich noch eine Zertifizierung zum Burnout-Berater auf der Paracelsus-Schule, um sicherzustellen, dass ich zu diesem Thema wirklich kompetent beraten kann. Meine Coaching-Ausbildung werde ich in wenigen Wochen abschließen, so dass ich mich nun fit genug fühle, mit diesem Angebot auch wieder an die Öffentlichkeit zu gehen. Im März werde ich mich zusätzlich für den "ProfilPASS" qualifizieren, um Menschen in beruflichen Umbruchsituationen noch besser bei der Kompetenzermittlung unterstützen zu können. Es hat sich aber noch mehr geändert:&amp;nbsp;Neben einer weiteren Überarbeitung des Designs, gibt es nun nur noch zwei große Rubriken: &lt;a href="http://auf-ohrenhoehe.blogspot.com/p/diskrete-burnout-beratung.html"&gt;"Wege aus dem Burnout"&lt;/a&gt; und &lt;a href="http://auf-ohrenhoehe.blogspot.com/p/orientierung.html"&gt;"Umbruchsituationen im Berufsleben"&lt;/a&gt; sowie einen neuen und umfangreichen &lt;a href="http://auf-ohrenhoehe.blogspot.com/p/faq.html"&gt;FAQ-Bereich&lt;/a&gt;. Dieser erschien mir sinnvoll, da mir in den Feedbacks und in vielen Gesprächen während meiner Ausbildung sehr häufig die gleichen Fragen zu diesen Themen gestellt wurden.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Ich hatte mir außerdem in den Kopf gesetzt, ein Buch zum Thema Burnout zu schreiben und hatte auch tatsächlich schon etwa 100 Seiten fertiggestellt, als mir klar wurde, dass ich mindestens noch zwei Jahre brauchen würde, um es fertigzustellen und zu verlegen. Außerdem gibt es schon zahlreiche Bücher zum Thema und ich wollte etwas haben, das ich den Menschen direkt mitgeben kann. So entwickelte ich das "Burnout Booklet", das auf 30 Seiten komprimiert mein Wissen und meine Recherchen zum Thema zusammenfasst. Jeder kann es &lt;a href="http://auf-ohrenhoehe.blogspot.com/p/kontakt.html"&gt;kostenlos auf meiner Webseite anfordern&lt;/a&gt; - als PDF und ab nächster Woche auch als geducktes Exemplar.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Darüber hinaus starte ich nun eine Seminarreihe zu diesen Themen, in denen sich die Menschen zunächst kostenlos informieren und bei Bedarf weitere Beratungsstunden bei mir buchen können. Natürlich würde ich mich freuen, wenn meine alten Leser und viele neue Interessierte wieder den Weg auf meinen Blog finden würden. Ich habe die Möglichkeit geschaffen, meine Webpräsenz in allen bekannten Social Media-Kanälen zu empfehlen und freue mich über jeden Facebook-Share und Tweet.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;In diesem Sinne bedanke ich mich bei allen Menschen, die meinen Blog schon damals gelesen haben, mir Feedback gaben und über die letzten Monate kritische Fragen stellten. Nur deshalb hat dieses Projekt eine so hohe Qualität erreichen können.&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3226006616836849318-7952804106254875241?l=auf-ohrenhoehe.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://auf-ohrenhoehe.blogspot.com/feeds/7952804106254875241/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://auf-ohrenhoehe.blogspot.com/2012/01/ohrenhohe-ist-wieder-da.html#comment-form' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3226006616836849318/posts/default/7952804106254875241'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3226006616836849318/posts/default/7952804106254875241'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://auf-ohrenhoehe.blogspot.com/2012/01/ohrenhohe-ist-wieder-da.html' title='&amp;quot;Auf Ohrenhöhe&amp;quot; ist wieder da!'/><author><name>Frank Schoofs</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3226006616836849318.post-4148586157987786007</id><published>2011-07-19T17:44:00.008+02:00</published><updated>2011-11-23T12:16:16.199+01:00</updated><title type='text'>Aufgrund vielfacher Nachfrage: FAQ zu meinem Blog</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Heute möchte ich als Thema auf den Blog selbst eingehen. Dadurch, dass ich mit meinen Artikeln immer mehr "an die Öffentlichkeit" gehe, erhalte ich auch sehr viel Feedback. Bisher habe ich zum Glück nur sehr positives oder sehr konstruktives Feedback erhalten. Gerade letzteres ist natürlich wichtig, um immer weiter an diesem Projekt zu feilen.&amp;nbsp;Es wurden außerdem sehr häufig Fragen zum Thema "Blog und meine Arbeit" gestellt. Am Ende ließen sich diese auf drei Kernfragen eingrenzen. Ich möchte die Antworten dazu gerne für jedermann zugänglich in diesem Blog veröffentlichen.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;b&gt;Wie schafft man es, diesen Blog zu betreiben, wenn man Marketing Manager in der IT ist?&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Das ist einfach zu beantworten: Dieses Projekt ist zwar sehr ernst gemeint, ist aber dennoch auch mein Hobby, ich mache es einfach gerne. &lt;br /&gt;&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;Das heißt, dass ich einen guten Teil meiner Freizeit damit verbringe, diesen Blog zu pflegen, zu verbessern und Artikel zu schreiben. Mag sein, dass andere Hobbies deswegen zu kurz kommen (mehr Sport kann man ja immer machen ;-)), aber der Blog und das Projekt dahinter sind mir einfach sehr wichtig.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Meine Artikel kommen auch eher "in Schüben". In Zeiten, in denen Familie und Kinder mehr Aufmerksamkeit benötigen, gibt es auch weniger von mir zu lesen. Man muss natürlich Prioritäten setzen, denn eine 40-Stunden-Woche hat man als Marketing Manager eher nicht, die Zeitscheibe will gut eingeteilt sein. Da mich das Bloggen aber entspannt, habe ich kein Problem damit, meine freie Zeit dafür zu verwenden.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Dazu kommt, dass man an so einem Artikel immer in Häppchen arbeitet. Manchmal fällt einem abends etwas ein und tippt ein paar Zeilen. Dann wartet man auf den Flieger, verfolgt den Gedanken weiter und macht sich Notizen. Meistens am Wochenende nehme ich diese Fragmente und forme sie zu einem Artikel. Fast kein Artikel entsteht einfach so in einem Mal aus einem Guss.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;b&gt;Was sagt denn der Arbeitgeber?&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Der Arbeitgeber ist natürlich offiziell informiert und das ist auch gut und richtig so. Zum Einen füllt das Gehalt, das ich dort verdiene, meinen Kühlschrank und (noch) nicht dieses Projekt. So lange das so ist, hat der Arbeitgeber auch ein Recht auf hundertprozentige Leistung meinerseits. Zum anderen halte ich nichts davon sowas heimlich zu betreiben. Das ist auch eigentlich gar nicht mehr möglich, da im Internet jeder jederzeit alles finden kann, erst recht einen Blog, den man auch in seinen sozialen Netzwerken bewirbt.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Ich kann jedem mit ähnlichen Ambitionen nur raten mit offenen Karten zu spielen. So lange man nicht in Konkurrenz zu seinem Arbeitgeber tritt und versichern kann, dass die Leistung dort nicht leidet, wird man mit hoher Wahrscheinlichkeit keine Probleme haben. Ich bin jedenfalls auf keine gestoßen, was mich sehr positiv überrascht hat.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;b&gt;Aber wenn das Leute in der Branche lesen, dann wirst du keine Karriere mehr machen!&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Stimmt! Ich kann auch schlecht diesen Blog schreiben und in einem Vorstellungsgespräch angeben, dass ich mich in fünf Jahren als "Marketing Director EMEA" sehe. Aber warum sollte ich auch was erzählen, was nicht stimmt? Ich habe diese Art von Karriere für mich abgeschlossen. Ich möchte keine Führungskraft mehr sein und werde mich darauf auch nicht mehr bewerben, es kann mir also gar nichts passieren. Außerdem: Wo kommen wir hin, wenn alle Karriere machen wollen? Man braucht auch "Indianer" wie mich.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Natürlich kann es passieren, dass es eines schönen Tages dazu kommt, dass ein Personalchef meinen Blog liest und er für sich entscheidet, dass er "so einen" nicht als Mitarbeiter möchte. Dann soll es so sein. Man kann sich dafür entscheiden, im Leben immer genau das zu tun, was für andere gut aussieht und seine eigenen Träume vergessen. Und was hat man davon? Nichts! Jemand, der mich als Mensch mit meinen Gedanken nicht akzeptiert, der muss mich auch nicht einstellen, denn das würde sowieso nicht funktionieren.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Ich selbst habe auch auf der Arbeitgeberseite Vorstellungsgespräche geführt und war immer begeistert, wenn ich Menschen vor mir hatte, die auch ein Leben leben und Träume verwirklichen. Vielleicht gehen sie irgendwann für ihren Traum, aber bis dahin hatte man ganz sicher einen kreativen und guten Mitarbeiter, der mitdenkt und Ideen hat.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Den Workoholic, der (angeblich) 14 Stunden täglich für die Firma powert und den Laptop noch nachts einschaltet, dafür aber nicht bloggt, halte ich insgesamt für die schlechtere Alternative. Denn höchstwahrscheinlich ist er ineffektiv und noch dazu verursacht er schlechte Gefühle bei denjenigen, die ihre Arbeit effizient in 40 oder 50 Stunden erledigen und sich dann dem Rest ihres Lebens widmen wollen, um wieder Kraft für die Arbeit zu tanken. Das sorgt für ein schlechtes Klima im Team und führt zu diesen unsäglichen "...und ich hab gestern Nacht noch drei Angebote geschrieben.."-Wettbewerben. Die sind sicher sehr ansprechend geworden diese drei Angebote...&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Mit dem Workoholic meine ich natürlich nicht die, bei denen das tatsächlich ein Krankheitsbild ist und auch nicht die, denen tatsächlich eine solche Arbeitslast aufgebürdet wird, die gibt´s natürlich auch. Und die können wahrscheinlich keine Blogs mehr schreiben - aber man muss sich dann natürlich fragen, wie lange sie das noch mitmachen oder aushalten werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dann doch lieber ein Mitarbeiter, der noch Freizeit hat und bloggt, oder? &lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3226006616836849318-4148586157987786007?l=auf-ohrenhoehe.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://auf-ohrenhoehe.blogspot.com/feeds/4148586157987786007/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://auf-ohrenhoehe.blogspot.com/2011/07/aufgrund-vielfacher-nachfrage-q-zu.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3226006616836849318/posts/default/4148586157987786007'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3226006616836849318/posts/default/4148586157987786007'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://auf-ohrenhoehe.blogspot.com/2011/07/aufgrund-vielfacher-nachfrage-q-zu.html' title='Aufgrund vielfacher Nachfrage: FAQ zu meinem Blog'/><author><name>Frank Schoofs</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3226006616836849318.post-59397252803557076</id><published>2011-07-16T09:20:00.002+02:00</published><updated>2011-11-23T12:17:29.493+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Hypnose'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Burnout'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Entschleunigen'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Stress'/><title type='text'>Mit Hypnose gegen Burnout - Interview mit Hypnose-Coach Diana Endruhn</title><content type='html'>&lt;table cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="float: left; margin-right: 1em; text-align: left;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt; &lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-Qvyj2fsrs8c/TiE67WKPHhI/AAAAAAAAAck/acl6HbtLOUM/s1600/diana.jpg" style="clear: left; margin-bottom: 1em; margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img alt="" border="0" src="http://2.bp.blogspot.com/-Qvyj2fsrs8c/TiE67WKPHhI/AAAAAAAAAck/acl6HbtLOUM/s1600/diana.jpg" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt; &lt;/tr&gt;&lt;tr&gt; &lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Diana Endruhn, Hypnose-Coach&lt;/td&gt; &lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt; &lt;/table&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-family: inherit;"&gt;Es führt nie nur ein Weg zum Ziel, auch nicht beim Burnout. Neben einer Behandlung beim Arzt oder Psychotherapeuten, die vor allem in fortgeschrittenen Phasen eines Burnout oft essentiell ist, gibt es zusätzliche Möglichkeiten, den Weg aus dem Burnout zu unterstützen. Dazu zählt z.B. &lt;a href="http://auf-ohrenhoehe.blogspot.com/p/diskrete-burnout-beratung.html"&gt;mein Beratungsangebot zum Umgang mit dem Burnout&lt;/a&gt; in unserer Branche sowie viele verschiedene Methoden und Techniken, um die Spannung, die durch und mit Burnout entstehen, zu lösen. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: inherit;"&gt; &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: inherit;"&gt;Auf einen besonders interessanten Ansatz bin ich erst kürzlich gestoßen: Die Hypnose. Diana Endruhn, Hypnose-Coach mit einer Ausbildung in verschiedenen Hypnosetechniken und unmittelbar vor dem Abschluss der Ausbildung zur Heilpraktikerin für Psychotherapie, bietet diese Leistung an. Ich freue mich, dass wir hier heute die Möglichkeit haben, etwas zum Thema "Burnout und Hypnose" zu erfahren.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-family: inherit;"&gt; &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: inherit;"&gt;&lt;b&gt;FS:&lt;/b&gt; Frau Endruhn, wie ist überhaupt die Idee eines Hypnose-Coaching für Burnout bei Ihnen entstanden?&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: inherit;"&gt;&lt;b&gt;DE:&lt;/b&gt; Die Zahl der Menschen, die mit Burnout zu kämpfen haben, steigt leider deutlich. In meiner Praxis leidet jeder zweite Klient fühlbar unter den Auswirkungen von negativem Stress. Eines meiner Ausbildungsseminare beschäftigte sich eingehend mit der Thematik der Stressbewältigung und wie man hier gezielt entgegenwirken kann. Daher lag es für mich nahe, dass ich diesen Menschen gern meine Unterstützung anbieten möchte.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: inherit;"&gt;&lt;b&gt;FS:&lt;/b&gt; Wie genau kann Hypnose bei Burnout positiv wirken?&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: inherit;"&gt;&lt;b&gt;DE:&lt;/b&gt; Das Unterbewusstsein ist ein hochintelligenter Speicher - wie auf einer Festplatte sind sämtliche Daten, Gefühle und Erlebnisse gespeichert. Wörter wie Entspannung, Ruhe, Balance, Schlaf oder Ausgeglichenheit sind ihm ein Begriff und diese Begriffe koppelt es an Emotionen, Bilder oder vergangene Erlebnisse. Diese Gefühle werden durch die Dialoge, die Sie während der Sitzung mit dem Coach haben ins Bewusstsein geholt, sodass Sie sich nach der Sitzung schon sehr viel entspannter fühlen und in der Lage sind einen Entspannungszustand „auf Knopfdruck“ herbeizuführen.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-family: inherit;"&gt; &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: inherit;"&gt;Um das zu erreichen, setzt man sogenannte „Anker“. So kann zum Beispiel das Geräusch einer sich schließenden Schublade im Büro einen Entspannungszustand auslösen.&amp;nbsp;Danach ist es nur noch eine Sache des realen Trainings, dieses Gefühl zu festigen. Mit dem Ergebnis, dass Sie Ihre Work-Life-Balance selbst bestimmen können.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: inherit;"&gt;&lt;b&gt;FS:&lt;/b&gt; Wie muss man sich eine Sitzung mit Ihnen vorstellen?&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: inherit;"&gt;&lt;b&gt;DE:&lt;/b&gt; In einem intensiven Vorgespräch unterhalte ich mich mit meinen Klienten über deren Wünsche und Ziele und wir formulieren und benennen diese Ziele genau. Diese Gespräche sind sehr wichtig und kostbar, denn darauf baue ich mein Hypnose-Coaching auf. Der ersten Hypnose-Sitzung gehen einige Entspannungs- und Atemübungen voraus, die man auch im Büroalltag selbst anwenden kann. Ihr Körper kennt Anspannung, aber das Gefühl der Entspannung&amp;nbsp; geht ihm immer mehr verloren. Diese Entspannungsübungen hatten bisher ausnahmslos bei all meinen Klienten immer einen „Aha-Effekt“. Sie werden erstaunt sein, wie schnell der Körper, aber auch ihr Geist, auf diese Übungen reagiert.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: inherit;"&gt;Beim Hypnose-Coaching erreicht man darüberhinaus keine sehr tiefe Trance, der Körper ist angenehm leicht und entspannt. Das Unterbewusstsein als auch das Bewusstsein sind wach und hochkonzentriert. Es ist ein angenehmer und entspannender&amp;nbsp;Zustand. Das zielorientierte Hypnose-Coaching arbeitet mit den Ihnen innewohnenden Ressourcen und Lösungen.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: inherit;"&gt;&lt;b&gt;FS:&lt;/b&gt; Wie arbeiten Sie dann konkret mit dem Klienten an seiner Aufgabenstellung?&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: inherit;"&gt;Man kann in Trance z.B. den Büroalltag durchspielen. Sie sind Ihr eigener Betrachter und wie in einem Film, schauen Sie sich Ihren Tag an. Szenen, die Ihnen nicht gefallen oder die überaus stressreich sind können Sie selbstbestimmt ändern - wie ein Regisseur. Was jetzt im normalen Denken Skepsis auslöst ist im Zustand der Trance absolut umgekehrt. Das Unterbewusstsein kann nicht unterscheiden, ob eine Situation real ist, oder ob wir nur darüber nachdenken. &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-family: inherit;"&gt;So löst z.B. der intensive Gedanke an eine saftige, frische Zitrone, die wir aufschneiden und deren säuerlicher Saft aus der Frucht läuft bei den meisten Menschen unwillkürlich eine Vermehrung des Speichels und einen Schluckreflex aus.&amp;nbsp; Diese Verknüpfungen zwischen Gedanke und Reflex&amp;nbsp; kann man sich während der Trance also zunutze machen. Während der Gedanke an Hektik und Stress ein unangenehmes Gefühl verursacht, wird der Gedanke an einen ruhigen und strukturierten Tagesablauf unweigerlich innere Ruhe auslösen.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: inherit;"&gt;&lt;b&gt;FS:&lt;/b&gt; Was sollte ein Klient für ein Hypnose-Coaching mitbringen?&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: inherit;"&gt;&lt;b&gt;DE:&lt;/b&gt; Ganz klar die Bereitschaft, etwas ändern zu wollen. Wichtig ist auch, dass Sie Ihrem Hypnose-Coach vertrauen. Denn nur ein positives, vertrauensvolles Verhältnis kann zu positiven Ergebnissen führen. Diese Basis oder der Grundstein dazu wird aber sicher schon im Beratungsgespräch aufgebaut und hier sollte man sich sehr auf sein Bauchgefühl verlassen. Wenn Sie sich gut aufgehoben und verstanden fühlen und die Chemie stimmt, dann wird auch die Zusammenarbeit gute Früchte tragen.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: inherit;"&gt;&lt;b&gt;FS:&lt;/b&gt; Was sagen Sie denen, die Hypnose für "Voodoo" halten?&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: inherit;"&gt;&lt;b&gt;DE:&lt;/b&gt; Es gibt wissenschaftliche Studien, die belegen, dass das Unterbewusstsein einen extremen Einfluss auf unser Leben hat. Mittlerweile gibt es psychiatrische Kliniken, die sich auf die Behandlung von psychischen Krankheiten unter Hypnose spezialisiert haben. Wenn man nur ein wenig in Google sucht, wird man sehr viele Berichte finden, die wissenschaftlich fundiert die Wirkungen der Hypnose darlegen.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-family: inherit;"&gt; &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: inherit;"&gt;Das, was Menschen häufig abschreckt, sind die Showhypnosen, bei denen es darum geht, Menschen Dinge tun zu lassen, die sie in ihrem normalen Alltag niemals tun würden. Ein seriöser Hypnose-Coach würde sich jedoch immer davon distanzieren und auch die Ausbildung geht hier in eine ganz andere Richtung. Bei uns geht es um Coaching, Motivation und den Wunsch, gemeinsam mit dem Klienten an das von ihm gesteckte Ziel zu gelangen.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: inherit;"&gt;&lt;b&gt;FS:&lt;/b&gt; Welche anderen Ziele können Sie mit Hypnose unterstützen?&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-family: inherit;"&gt; &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: inherit;"&gt;&lt;b&gt;DE:&lt;/b&gt; Die Anwendungsgebiete der Hypnose sind sehr mannigfaltig. So kann Hypnose unterstützend wirken bei Zuständen innerer Unruhe oder Zerrissenheit, Nervosität, Schlaflosigkeit, Mangel an&amp;nbsp; Selbstbewusstsein oder Selbstwertgefühl, Partnerschaftsproblemen, Trauerbewältigung, leichte Ängste und Phobien, akute oder chronische Schmerzen, psychosomatische Beschwerden, Gewichtsreduktion oder Raucherentwöhnung.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: inherit;"&gt;Bei all diesen Anwendungsgebieten darf man aber nicht vergessen, dass Hypnose kein Wundermittel ist. Wenn Frauen zu mir kommen, die ihrem Mann einen Gutschein für eine Raucherentwöhnung schenken wollen, muss ich denen leider sagen, dass das nicht funktioniert. Nur wenn der Klient den Willen zur Veränderung und die Bereitschaft zur Hypnose mitbringt, wird eine Behandlung erfolgreich sein.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: inherit;"&gt;&lt;b&gt;FS:&lt;/b&gt; Frau Endruhn, ich bedanke mich für das interessante Gespräch und möchte abschließend noch auf Ihre Webseite &lt;a href="http://www.seele-in-balance.eu/"&gt;www.seele-in-balance.eu&lt;/a&gt; hinweisen, unter der Interessenten mit Ihnen in Kontakt treten können.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: inherit;"&gt;&lt;b&gt;DE:&lt;/b&gt; Vielen Dank für Ihre Zeit!&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br style="font-family: inherit;" /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3226006616836849318-59397252803557076?l=auf-ohrenhoehe.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://auf-ohrenhoehe.blogspot.com/feeds/59397252803557076/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://auf-ohrenhoehe.blogspot.com/2011/07/mit-hypnose-gegen-burnout-interview-mit.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3226006616836849318/posts/default/59397252803557076'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3226006616836849318/posts/default/59397252803557076'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://auf-ohrenhoehe.blogspot.com/2011/07/mit-hypnose-gegen-burnout-interview-mit.html' title='Mit Hypnose gegen Burnout - Interview mit Hypnose-Coach Diana Endruhn'/><author><name>Frank Schoofs</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/-Qvyj2fsrs8c/TiE67WKPHhI/AAAAAAAAAck/acl6HbtLOUM/s72-c/diana.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3226006616836849318.post-7188424125348409262</id><published>2011-07-09T13:47:00.014+02:00</published><updated>2012-02-18T19:44:49.919+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Simple Living'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Entschleunigen'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Stress'/><title type='text'>Und überhaupt: Wir fliegen alle viel zu wenig!</title><content type='html'>&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: justify;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Es ist Donnerstag Abend. Das Boarding für die Maschine von Zürich nach Düsseldorf startet mit 15 Minuten Verspätung*. Endlich rücken die Blackberry-Soldaten gefechtsmäßig in den Mittelgang ein und besetzen ihre Positionen in den Reihen. Meine Hoffnung auf einen freien Mittelplatz zum Ablegen der Zeitschriften hat sich gerade in der schwülwarmen, parfümgeschwängerten Flugzeugluft aufgelöst. Im Knigge steht, dass der Mann in der Mitte das Recht auf beide Armlehnen hat. Daran halte ich mich. Da ich immer Gangplätze buche, muss ich allerdings aufpassen, auf Dauer keinen Haltungsschaden davonzutragen.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Nach weiteren 10 Minuten Standzeit am Gate bekommen wir die völlig überraschende Mitteilung, dass wir den "Slot" verpasst haben. Wir haben aber unfassbares Glück: Der nächste Slot ist schon in 20 Minuten frei! Endlich mal wieder Zeit, ganz in Ruhe das Handelsblatt zu lesen oder - wie der Mann vor mir im Sitz - lautstark Filme mit dem iPad anzuschauen und zu hören. Ich versuche mich zu konzentrieren. &lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Im Handelsblatt von besagtem 07. Juli 2011 lese ich folgendes: "Inside Air Berlin - Der ewige Kampf gegen rote Zahlen ... Von Januar bis Juni sind mit 16,4 Mio Kunden 5,8 Prozent mehr Personen Air Berlin geflogen als im Vorjahreszeitraum ... Im Juni stiegen die Passagierzahlen um vier Prozent ..., die Auslastung lag bei 80,1 Prozent. ... Easyjet konnte die Zahl der Passgiere im Juni um 9,1 Prozent auf fast fünf Millionen steigern - bei einer Auslastung von 88,3 Prozent. Konkurrent Ryanair legte ebenfalls um neun Prozent &amp;nbsp;zu, auf 7,3 Mio Passagiere. Die Auslastung betrug 84 Prozent." &amp;nbsp;Wer ist denn da bitte nicht geflogen? So geht´s ja nun nicht! Ran an die Gates, aber dalli!&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;b&gt;Eine Projektion&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Wir schreiben das Jahr 2035. Aufgrund großartiger Marketingkampagnen und zahlreicher (zu erwartender) Fehltritte der deutschen Bahn und dem neuen Tempolimit auf Autobahnen hat Deutschland den "Flugsättigungspunkt erreicht". Alle Menschen fliegen, so viel sie nur können. Die Auslastung liegt bei allen Airlines bei 99,99 Prozent und die Lufträume sind rappelvoll. Da wollten sie immer hin, die Airlines. Und jetzt? Wohin sollen sie denn jetzt noch wachsen? Jetzt kommt die Phase, in der die in meinem &lt;a href="http://auf-ohrenhoehe.blogspot.com/2011/07/warum-simple-living-finanzielle.html"&gt;"Simple Living"-Artikel&lt;/a&gt; erwähnten antibakteriellen Müllbeutel erfunden werden: Es muss irgendwie noch mehr gehen, irgendwie muss man noch weiter wachsen!&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Für die gut betuchten Senator-Flieger gibt es dann vielleicht Überschall-Flüge von Düsseldorf nach Frankfurt. So könnte man quasi per "Turbo Boost" über den ICE hüpfen und locker noch 45 bis 60 Minuten rausholen. Getränke gibt´s aus Astronauten-Päckchen - damit nichts überschwappt.&amp;nbsp;Für die Leute, die sich Fliegen nie leisten konnten oder wollten, werden als Alternative zum Auto "Sprungflüge" angeboten. Hier fallen mir sofort so interessante Strecken wie Dortmund - Paderborn ein. Einen regelrechten Boom lösen Lufthansa und Co. mit den neuen Hubschrauberflotten aus. Ohne Stau von Nürnberg nach München oder lässig morgens um Acht übers Heumarer Dreieck knattern.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auch aus den vorhandenen Dienstleistungen lässt sich noch einiges rausquetschen. Besonders vielversprechende Zielgruppen werden besonders umworben (schon heute sind 50% des amerikanischen Kapitals in Frauenhand): Die neuen "Business Women Flights" erfreuen die Passagierinnen mit Chippendales, die in der Business Class die Air Berlin-Schokoherzen verteilen - das Stück für 28 Euro und man darf es dem Chippendale auch in die Unterhose stecken (das Geld, nicht das Schokoherz!). Ähnliche Programme gibt´s natürlich auch für die Herren der Schöpfung. Leider dürfen aber auch 2035 aus Sicherheitsgründen keine Stangen zwischen Boden und Decke die Wege zu den Notausgängen versperren. Verflixt, irgendwie muss man doch noch wachsen können!&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Und ich, der Kunde? Ich bin im Jahr 2035 61 Jahre alt. Chippendales interessieren mich nicht. Mein Renteneintrittsalter liegt dann wahrscheinlich schon bei 71 und ich muss noch 10 Jahre arbeiten - zumindest für den Fall, dass jemand einen 61jährigen Marketing Manager einstellt, die bringen nämlich richtig frischen Wind! Ich ahne es schon: Entweder darf ich für keine Firma mehr fliegen oder ich habe keine Lust mehr dazu. Ich würde es nämlich schon heute vorziehen, weniger zu fliegen anstatt mehr! Weniger fliegen bedeutet für mich nämlich durchaus mehr Lebensqualität, weniger Stress, mehr Zeit für andere Dinge und sogar effektiveres Arbeiten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das beweist auch &lt;a href="http://www.wuv.de/nachrichten/media_marktforschung/mehr_geschaeftsreisen_aber_wofuer"&gt;dieser Artikel auf www.wuv.de&lt;/a&gt;. Eine Studie der Firma Polycom (die machen natürlich Video-Konferenzsysteme) hat ergeben, dass 25% der befragten Führungskräfte über flugbedingten &lt;a href="http://auf-ohrenhoehe.blogspot.com/p/diskrete-burnout-beratung.html"&gt;Stress&lt;/a&gt; klagen. Jeweils zehn Prozent beklagten, dass Sie durch Geschäftsreisen den Hochzeitstag (vielleicht auch nur eine Ausrede) oder den Geburtstag des Kindes verpasst haben. So leid es mir tut liebe Airlines: Aber euer Wachstum bedeutet in vielen Fällen mehr Stress für noch mehr Menschen. Denn leider fliegen wir ja nicht alle dauernd in den Urlaub.&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Ist es denn nicht irgendwann auch mal genug? Ist nicht irgendwann das Maximum erreicht, an dem man nicht mehr noch mehr Menschen befördern kann? Die Airlines (und auch andere Branchen) sollten vielleicht mal "geistig wachsen": Die gleiche Anzahl (oder gar weniger) Menschen sicherer, angenehmer, umweltfreundlicher und stressfreier befördern. Qualität statt Quantität. Leider honorieren das die Analysten nicht, die am liebsten noch Stehplätze auf dem Mittelgang verhökern und alle Getränke und Zeitungen streichen würden. Und so wird es noch lange weitergehen - wahrscheinlich bis wir den Flugsättigungspunkt wirklich irgendwann erreicht haben oder der gesellschaftliche Sinneswandel einige Fluggesellschaften in den Ruin getrieben hat. &lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;u&gt;Ein&lt;/u&gt; Wachstumspotenzial habe ich am Donnerstag auf jeden Fall erkannt: Frauen! Wir saßen in einer voll besetzten Boeing 737-300 mit 140 Sitzplätzen und ich habe genau fünf(!) Frauen gezählt. Nicht nur, dass es zu stimmen scheint, dass &lt;a href="http://auf-ohrenhoehe.blogspot.com/p/konflikte-weiblicher-fuhrungskrafte.html"&gt;Frauen im Business&lt;/a&gt; noch nicht ausreichend vertreten sind, ich finde es auch einfach wahnsinnig langweilig in 134 (eins ist ja meins) Männergesichter zu starren. Bitte Mädels, tut mir und den wachstumsbereiten Fluglinien einen Gefallen: Fliegt! So können sich Air Berlin und Co. zumindest noch über ein paar Quartale an der Börse retten.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;i&gt;*Kleine Statistik: Von meinen letzten zehn Lufthansa-Flügen waren zwei(!) pünktlich, zwei fielen ganz aus, alle anderen waren zwischen 40 Minuten und sechs Stunden verspätet. Ich habe dafür nichtmal einen Lolly bekommen...&lt;/i&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3226006616836849318-7188424125348409262?l=auf-ohrenhoehe.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://auf-ohrenhoehe.blogspot.com/feeds/7188424125348409262/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://auf-ohrenhoehe.blogspot.com/2011/07/und-uberhaupt-wir-mussen-alle-viel-mehr.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3226006616836849318/posts/default/7188424125348409262'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3226006616836849318/posts/default/7188424125348409262'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://auf-ohrenhoehe.blogspot.com/2011/07/und-uberhaupt-wir-mussen-alle-viel-mehr.html' title='Und überhaupt: Wir fliegen alle viel zu wenig!'/><author><name>Frank Schoofs</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3226006616836849318.post-1418367368231156256</id><published>2011-07-04T18:08:00.003+02:00</published><updated>2011-11-23T14:00:54.527+01:00</updated><title type='text'>Vielen Dank für das zahlreiche Feedback!</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Gestern Morgen habe ich den Blogpost "Warum Simple Living finanzielle Freiheit bedeutet" in XING und Twitter bekannt gemacht. Das Feedback war geradezu überwältigend. Neben Kommentaren in der XING-Statusmeldung erhielt ich mehrere E-Mails, XING-Nachrichten und sogar drei Anrufe, sowie einige Skype-Messages dazu. Alle Feedbacks waren sehr positiv und motivierend, dafür möchte ich mich bei allen, die sich gemeldet haben, recht herzlich bedanken!&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;Das zeigt aber auch, dass dieses Thema offenbar einen Nerv trifft. &lt;/div&gt;&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Es war schön zu hören, dass sich auch andere solche Gedanken gemacht haben und ebenfalls Konsequenzen gezogen haben. So kann es für den einen auch ein Schritt zum "Simple Living" sein, wenn er von einem quartalsgetriebenen, amerikanischen Unternehmen in ein kleines aber feines deutsches Unternehmen wechselt. Für den anderen bedeutet es, dass er seinen Lebensstandard auf einem Gehaltslevel "eingependelt" hat, von dem er überzeugt ist, diesen immer gewährleisten zu können.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;So oder so ist es ein gutes Gefühl, dass es doch mehr Menschen mit diesen Gedanken gibt und dass es viele Wege gibt, die zum Ziel führen. Wenn Ihnen meine Inhalte gefallen, freue ich mich natürlich über Retweets, Kommentare in oder Verlinkungen zu meinem Blog. Allen Lesern wünsche ich einen erfolgreichen und trotzdem gelassenen Tag!&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3226006616836849318-1418367368231156256?l=auf-ohrenhoehe.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://auf-ohrenhoehe.blogspot.com/feeds/1418367368231156256/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://auf-ohrenhoehe.blogspot.com/2011/07/vielen-dank-fur-das-zahlreiche-feedback.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3226006616836849318/posts/default/1418367368231156256'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3226006616836849318/posts/default/1418367368231156256'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://auf-ohrenhoehe.blogspot.com/2011/07/vielen-dank-fur-das-zahlreiche-feedback.html' title='Vielen Dank für das zahlreiche Feedback!'/><author><name>Frank Schoofs</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3226006616836849318.post-1444240264436234037</id><published>2011-07-03T14:06:00.017+02:00</published><updated>2012-02-18T19:45:41.392+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Burnout'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Simple Living'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Hamsterrad'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Entschleunigen'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Stress'/><title type='text'>Warum "Simple Living" finanzielle Freiheit bedeutet</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;/div&gt;Sicher kennen Sie die unzähligen Bücher, CDs und Seminare, die uns anhand einfacher Regeln und schillernder Vorbilder erklären, wie einfach es eigentlich ist, seine erste Million zu machen. Auch ich habe solche Bücher gelesen und sogar Seminare besucht. Auf der Hatz nach dem großen Geld, dem heiligen Gral, lassen wir nichts unversucht. Wir fallen auf diese Gurus herein, heuern bei einem MLM-Unternehmen an ("Multi-Level-Marketing" - ist mir vor Jahren auch mal passiert, muss niemandem peinlich sein), weil die Verheißungen vom großen Reichtum und der finanziellen Freiheit so verlockend sind. Und es gibt viele solcher Fallen, die Welt ist voll davon.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Wie viele Menschen kennen Sie, die damit erfolgreich waren? Auch niemanden? Und wie viele kennen Sie, die sich mit solchen Himmelfahrtskommandos schon eine blutige Nase geholt haben? Bestimmt den ein oder anderen. Doch der Hunger nach Besitz und Reichtum ist bei den meisten dennoch ungestillt. Zu verlockend ist die Aussicht, irgendwann nur noch von den Zinsen leben zu können. Dass man auf dem Weg dahin Freundschaften zerstört, die Familie vernachlässigt und auch sich selbst keinen Gefallen tut, merken die meisten erst, wenn es zu spät ist.&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;b&gt;Das Phänomen der hedonistischen Anpassung &lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Und wenn man dann, am ehesten noch durch eine "normale" Karriere, doch zu etwas Geld kommt, dauert es nicht lange und man merkt, dass man sich immer noch nicht wirklich reicher fühlt. Nichtmal reicher an Geld. Dieses Phänomen nennt man "hedonistische Anpassung" und die schlägt relativ schnell zu. Zu Beginn meiner Karriere habe ich innerhalb von drei Jahren mein Gehalt vervielfachen können. Und obwohl ich mein Leben lang Stein und Bein darauf geschworen hatte, dass ich davor gefeit wäre (man kommt ja aus kleinen Verhältnissen etc.) ist es mir doch passiert: Ich hatte mich dem neuen Wohlstand in Windeseile angepasst. Wo war es jetzt, das große Glücksgefühl?&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Erst finden wir einen 1er BMW oder Golf noch toll, dann muss es ein 3er sein, bald schon ein 5er, gefolgt vom X5 oder X6 und die Träume gehen noch weiter. Mit 35 will man Porsche fahren und dann geht es ganz sicher weiter. Die Träume werden immer größer, das ist so sicher wie das Amen in der Kirche. So ist es dann mit allem, mit Wohnungen, Essen, Urlaub, Kleidung, es geht immer noch ein bisschen besser. Wir bemerken aber gar nicht, dass uns der X5 schon nach wenigen Wochen genauso langweilt wie Jahre vorher der Golf. Mit dem Unterschied, dass der X5 deutlich mehr Aufmerksamkeit erfordert. Denn diesen Status wollen wir wenigstens halten, das Geld muss verdient werden, koste es was es wolle. Dieses Hamsterrad werden die meisten Menschen nie wieder verlassen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das gleiche Phänomen ist übrigens auch für so sinnvolle Produkte wie antibakterielle Müllbeutel und App Stores mit Millionen sinnloser Apps (nur 5% sind wirklich brauchbar) verantwortlich - es geht eben immer noch etwas mehr und vermeintlich besser.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;b&gt;Simple Living - Was es für uns bedeutet &lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Über alle Bevölkerungsgruppen liegt der Grad an wirklich zufriedenen Menschen im Durchschnitt bei etwa 10% - egal ob Mann oder Frau, reich oder arm. Das heißt, dass 90% der Wohlhabenden trotz Ihrer materiellen Besitztümer keine Zufriedenheit finden. Ich begrüße es daher, dass es eine immer stärker werdende Gegenbewegung zum Konsum- und Wachstumsdenken gibt. Sie nennt sich "Simple Living" (in den USA auch "Voluntary Simplicity" genannt) und proklamiert genau das Gegenteil. Und das heißt nicht, dass wir jetzt alle Hartz IV beziehen sollen, sondern dass wir für uns selbst einen "Grad an materiellem Besitz" finden, bei dem wir feststellen, dass wir haben was wir brauchen und wir erkennen, dass uns das Nächstbessere nicht dauerhaft zufriedener und glücklicher machen würde.&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;/div&gt;Nehmen wir dazu nochmal das Auto-Beispiel: Kein Auto zu haben wäre für mich zu wenig, denn ich möchte mobil sein, diese Freiheit brauche ich (vor allem hier auf dem Land). Für mich selbst reicht ein Kleinwagen. Habe ich eine Familie, reicht wahrscheinlich ein günstiger Kombi oder Mini-Van - je nach Familiengröße. Simple Living heißt, dass ich den kaufe und aufhöre danach zu streben, meine Kinder im Porsche Panamera oder Q7 zum Kindergarten zu fahren. Simple Living heißt darüberhinaus, dass ich nicht in drei Jahren wieder einen neuen Mini-Van kaufe, weil der ja wieder viel schöner ist, sondern den alten so lange fahre wie es technisch und finanziell Sinn macht.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Dieses Konzept lässt sich auf das ganze Leben ausdehnen: Wenn ich mir klar darüber werde, was ich wirklich brauche, dann werde ich schnell feststellen, dass ich wahrscheinlich im absoluten Überfluss lebe. Doch warum sollte ich mir den Luxus nicht gönnen, wenn ich es mir leisten kann? Ganz einfach deswegen, weil ich mit dem Luxus nachweislich nicht wesentlich zufriedener sein werde als mit der "Grundaustattung". Im Gegenteil wird es dazu kommen, dass mich der Luxus dazu zwingt, immer weiter immer mehr Geld zu verdienen, denn ich werde immer mehr wollen. Sich den Luxus zu leisten macht rastlos, man wird sein Leben lang die schöne pralle "Immer-besser-Möhre" vor der Nase haben und dabei andere Dinge aus dem Auge verlieren, die vielleicht viel wichtiger sind.&amp;nbsp; Ganz ohne Frage kann man daraus auch globalökologische Folgen ableiten, denn einer, der einfach lebt, verbraucht viel weniger Ressourcen. An dieser Stelle könnte man nochmal richtig philosophisch werden, aber das würde hier zu weit führen.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;b&gt;Den Trend stoppen &lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Wenn ich meinen ganz persönlichen Trend zu "immer mehr" und "immer besser" nicht stoppe, dann werde ich niemals zur Ruhe kommen. Ich werde nur durchs Leben hetzen, immer auf dem Weg herauszufinden, ob es hinter dem nächsten Türchen nicht doch noch etwas schöner ist. Zwar wird jeder seine ganz persönliche "materielle Untergrenze" haben, jedoch bin ich mir sicher, dass fast alle in der westlichen Hemisphäre, die sich mindestens zum Mittelstand zählen, sehr weit über dieser Grenze leben. Ich persönlich habe jedenfalls hinter genug Türchen geschaut, mehr brauche ich nicht.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Natürlich liegt es in der Natur des Menschen, immer mehr erreichen zu wollen. Das macht die Sache schwierig. Nicht nur, dass wir es mit uns selbst ausmachen müssen, diesen Teufelskreis zu durchbrechen, es wird auch gesellschaftlich eher kritisch gesehen. Zwar gibt es erste Anzeichen, dass man den Workoholic nicht mehr für den optimalen Mitarbeiter hält (was er in der Tat nicht ist), aber wir leben noch immer in einer Welt, in der möglichst hohe Leistungen und Ziele honoriert werden. Sich Ziele zu setzen, die einen materiellen Rückschritt und vielleicht auch weniger Arbeitsleistung und mehr Freizeit bedeuten, ist nach wie vor nicht populär.&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Ich selbst habe im letzten Jahr entschieden, eine völlig andere Position mit einem deutlich geringeren Gehalt (und nicht weniger, aber anderer Arbeit) anzunehmen. Ich habe meinen Firmenwagen, einen Audi A6, gegen einen privat gekauften Fiat 500 eingetauscht. Zu meinem Erstaunen vermisse ich in der Tat wirklich gar nichts. Jedoch bemerkte schon nach ein paar Tagen "meine" Bäckereifachverkäuferin: "Mit was für einem Spielzeugauto sind Sie denn heute hier?". Mit einem Schmunzeln erklärte ich ihr, dass das mein neues Auto ist und kein Leihwagen. Hätte ich ihr Gesicht kopieren und in Tüten packen können, wäre ich wahrscheinlich doch noch Millionär geworden ;-) Wenn schon der Bäcker um die Ecke sowas nicht wirklich versteht, können Sie sich sicher vorstellen, wie der ein oder andere in einem leistungsorientierten Arbeitsumfeld darauf reagiert - von blankem Unverständnis bis hin zu ehrlichem Bedauern und fast Mitleid ist alles dabei.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Egal wie die Reaktionen auch ausfallen, ich bin zu der Ansicht gelangt, dass das Auskommen mit einem kleinen Gehalt wirkliche finanzielle Freiheit bedeuten kann. Denn je kleiner das Gehalt, desto sicherer bin ich, dass ich es immer irgendwie verdienen und meinen Lebensstandard halten kann. Natürlich spielt es auch eine Rolle, dass man dabei auf Dauer möglichst etwas tun sollte, was einen auch wirklich erfüllt, doch das ist ein Thema für einen weiteren Blogpost. Den ersten Schritt, nämlich mit viel weniger auszukommen, habe ich getan. Es fühlt sich gut an und weitere Schritte werden ganz sicher folgen.&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3226006616836849318-1444240264436234037?l=auf-ohrenhoehe.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://auf-ohrenhoehe.blogspot.com/feeds/1444240264436234037/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://auf-ohrenhoehe.blogspot.com/2011/07/warum-simple-living-finanzielle.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3226006616836849318/posts/default/1444240264436234037'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3226006616836849318/posts/default/1444240264436234037'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://auf-ohrenhoehe.blogspot.com/2011/07/warum-simple-living-finanzielle.html' title='Warum &quot;Simple Living&quot; finanzielle Freiheit bedeutet'/><author><name>Frank Schoofs</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3226006616836849318.post-1991960459576844215</id><published>2011-07-02T09:46:00.002+02:00</published><updated>2011-11-23T12:18:52.429+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Burnout'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Downshifting'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Chef'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Neuorientierung'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Runterschalten'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Idealismus'/><title type='text'>Über Idealismus, Zynismus, Chefs und den Burnout</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Das meiste was ich in Zeitschriften, Magazinen und Berichten im Internet zum Thema Burnout lese, lässt mich nur mit dem Kopf schütteln. Immer wieder wird Burnout einzig und allein als Folge von Stress, Termindruck und Überarbeitung, als nicht ausreichend vorhandene "Work-Life-Balance" beschrieben. Ich mutmaße, dass die meisten der Autoren nie selber einen Burnout hatten. Es wäre schön, wenn der Grund für Burnout so einfach wäre. Dann würden auch die in Boulevard-Magazinen dazu veröffentlichten Mittel helfen: Besseres Zeit-Management, mehr Zeit für Familie und Hobbys, Autogenes Training/Yoga/Meditation etc. pp. Nicht, dass ich solche Maßnahmen nicht unterstützen würde, es werden damit aber erstmal nur Symptome bekämpft, der "Dämon" des Burnout ist ein anderer.  &lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Die Psychotherapeutin Helen Heinemann beschreibt in dem Artikel "Am Ende nur noch zynisch" aus der "Zeit" vom 20. April 2011, meiner Meinung nach die wahren Hintergründe des Phänomens. Und dabei geht es eben nicht einfach um Überlastung, sondern um enttäuschten Idealismus und auch mangelnde Anerkennung.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Wenn wir uns alle an die Anfänge unseres Berufslebens zurückerinnern, sehen wir uns wahrscheinlich noch als eifrige Kämpfer für das Unternehmen, die Behörde oder die Institution. Wir wollen noch etwas verändern, etwas positives beitragen. Wir sind Anfang bis Mitte 20 und können einfach nicht verstehen, wie Kollegen ab Mitte bis Ende 30 Dienst nach Vorschrift machen und unseren Eifer mit zynischen Kommentaren abtun. Es bringt uns zur Weißglut, wir nehmen uns vor, dass wir niemals so gleichgültig sein werden. &lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Zynismus - von Helen Heinemann korrekt als ein mögliches Warnsignal für Burnout ausgewiesen - wird von ihr auch als Schutzschild für die eigenen Gefühle erkannt. Der Idealismus ist über die Berufsjahre hinweg dahingeschmolzen, zerronnen zwischen unerfüllten Träumen, Bürokratie, Machtlosigkeit - schlicht und einfach der Realität. Die meisten konnten am Ende eben doch nicht die Veränderungen herbeiführen, die sie gerne herbeigeführt hätten - "das System" war stärker. Zynismus mag uns in Momenten, in denen wir mit dieser Wahrheit konfrontiert werden, ein kleines Stückchen Macht zurückgeben, indem wir uns über die Situation stellen, sie lächerlich machen und ihr damit die Wichtigkeit nehmen.  &lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Der Artikel aus der Zeit kategorisiert auch als einer der wenigen die Phasen eines Burnout korrekt. Denn nach der zynischen Phase (Flucht- und Rückzug-Phase) folgt irgendwann die letzte Phase: Der Zusammenbruch (Phase der Isolation und Passivität). Oft geschieht dies erst nach vielen Jahren und dann mit teils drastischen Auswirkungen. Bei ausgeprägtem Zynismus kombiniert mit einigen anderen Anzeichen befindet sich der Betroffene oft schon im Übergang von Phase zwei zu Phase drei oder ist schon in Phase drei. Ich kann jedem in dieser Situation nur raten, sich spätestens jetzt Hilfe zu holen.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Ich möchte aber auch einschränken: Nicht jeder zynische Mensch hat gleich Burnout, manche sind auch einfach so. Andernfalls wäre gleich jeder Engländer ein Burnout-Patient ;-)&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Helen Heinemann beschreibt neben dem enttäuschten Idealismus einen weiteren Faktor, den ich ebenfalls bestätigen kann: Mangelnde Anerkennung im Berufsleben. Jeder Mensch möchte respektiert und auch hin und wieder für seine Arbeit gelobt werden. Wenn man sich in etwas reinhängt und nächtelang die Powerpoint mit dem neuen Vertriebskonzept ausarbeitet, man sich dabei vorstellt, wie man souverän präsentiert und sich der Geschäftsführer angesichts von so viel Genialität ungläubig die Augen reibt und am Ende erntet man ein "das hatten wir vor drei Jahren schonmal", dann geht das durchaus an die Substanz.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Volker Kitz und Manuel Tusch zerstören in ihrem "Frust Job Killer Buch" leider jegliche Illusion auf Besserung. Und sie haben auch noch recht! Sie sagen: Es leben mittlerweile knapp 7 Milliarden Menschen auf der Erde und jeder erwartet Aufmerksamkeit - das funktioniert so nicht. Wir sind immer nur Teil eines Teams, wir sind immer einer von vielen. Unser Chef ist gar nicht in der Lage uns jeden Tag die Aufmerksamkeit zu schenken, die wir brauchen - das weiß ich aus eigener "Chef-Erfahrung". &lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Man meint es auf keinen Fall böse, aber oft ahnt man auch gar nicht, dass ein Mitarbeiter in einem bestimmten Moment Anerkennung für etwas erwartet. Der ist dann enttäuscht, wenn man im Vorbeigehen nur einen kurzen Kommentar abgibt. Für einen selbst als Chef war es halt nur ein Kommentar, für den Mitarbeiter mal wieder die Bestätigung, dass man es dem Chef nie recht machen kann und nichts gut genug ist. Ich behaupte ein sehr emphatischer Mensch zu sein, als Chef kam ich aber eindeutig an meine Grenzen. Abgesehen davon ist man auch als Chef immer noch ein Mensch, der selbst damit kämpft, keine ausreichende Anerkennung zu bekommen und einen Sinn in seinem Tun zu entdecken.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Was ist denn nun die Lösung? Interessanterweise ziehen Kitz, Tusch und Heinemann hier ähnliche Konsequenzen: Man muss eine gesunde Distanz zu seiner Arbeit haben. Wir müssen akzeptieren, dass wir unsere idealistischen Träume vielleicht nicht unbedingt in unserem Beruf befriedigen können (Kitz und Tusch belegen eindrucksvoll, dass das leider auch für Ärzte und Entwicklungshelfer gilt). Wir müssen akzeptieren, dass unsere Arbeit eben doch am ehesten dem Broterwerb dient. Nur dann sind wir in der Lage, einige Dinge nicht mehr persönlich zu nehmen. Nur dann können wir auf Dauer damit leben, dass wir nicht die Aufmerksamkeit erhalten, die wir erwarten (dürfen) und nur dann können wir akzeptieren, dass wir "das System" nicht ändern werden. &lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Damit ist allen Seiten gedient: Uns geht es damit garantiert besser und wir arbeiten auch wieder effektiver, das kann ich aus eigener Erfahrung berichten. Denn wir hadern nicht mehr den ganzen Tag mit unserem Schicksal, sondern können uns wieder ganz auf die Aufgaben konzentrieren, die uns den Broterwerb und unserem Arbeitgeber Umsätze und/oder Pflichterfüllung durch seinen Mitarbeiter garantieren - denn das ist nunmal der Deal! &lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Das klingt natürlich sehr pragmatisch, aber es hilft. Es ist nur schwierig, erstmal auf diesen Pfad einzuschwenken. Und es tut auch weh, da man von alten Glaubenssätzen Abschied nehmen muss. Bei dem ein oder anderen muss vielleicht tatsächlich auch ein Berufs- oder Stellenwechsel stattfinden. Wieder andere müssen lernen, ihr privates Glück in der Familie, den Kindern oder im Ehrenamt neben dem Beruf zu finden. Für mich steht fest: Für jeden gibt es einen Weg damit umzugehen und niemand sollte lebenslang leiden, denn - wir wissen es zwar nicht genau - vielleicht haben wir nur dieses eine Leben!&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3226006616836849318-1991960459576844215?l=auf-ohrenhoehe.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://auf-ohrenhoehe.blogspot.com/feeds/1991960459576844215/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://auf-ohrenhoehe.blogspot.com/2011/04/uber-idealismus-zynismus-chefs-und-den.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3226006616836849318/posts/default/1991960459576844215'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3226006616836849318/posts/default/1991960459576844215'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://auf-ohrenhoehe.blogspot.com/2011/04/uber-idealismus-zynismus-chefs-und-den.html' title='Über Idealismus, Zynismus, Chefs und den Burnout'/><author><name>Frank Schoofs</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3226006616836849318.post-2779338001083908060</id><published>2011-06-07T09:39:00.005+02:00</published><updated>2012-02-18T19:46:01.888+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Technologie'/><title type='text'>Zwischenruf: Apples Ankündigungen sind enttäuschend?</title><content type='html'>&lt;div style="font-family: inherit; text-align: justify;"&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;&lt;/div&gt;Gestern war es wieder so weit: Auf der WWDC stellt Apple die neuen Produkte für die nächsten Monate vor. Schon heute lese ich verschiedene Artikel, die dem ganzen das Prädikat "wenig überraschend", "enttäuschend" oder gar "Apple gehen die Innovationen aus" (CIO online) verleihen. Ich finde das eigenartig.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: inherit; text-align: justify;"&gt;Ich würde mir wünschen, Microsoft hätte es geschafft, Windows nur 10% der neuen Features und Funktionen von gestern über die letzten 20 Jahre zu verpassen oder einen ähnlich gewagten Schritt wie die iCloud zu tun. Das wäre nämlich überaus sensationell und hätte der Innovationskraft der Branche gut getan. Wenn jemand sehr Gutes noch besser macht oder "nur" eine iCloud ankündigt, dann reicht uns das schon nicht mehr. Anscheinend sind wir es einfach gewohnt, dass jetzt jedes Mal gleich ein neues iPhone oder iPad erfunden wird. Sind wir wirklich schon so "abgeäppelt"?&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3226006616836849318-2779338001083908060?l=auf-ohrenhoehe.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://auf-ohrenhoehe.blogspot.com/feeds/2779338001083908060/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://auf-ohrenhoehe.blogspot.com/2011/06/zwischenruf-apples-ankundigungen-sind.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3226006616836849318/posts/default/2779338001083908060'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3226006616836849318/posts/default/2779338001083908060'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://auf-ohrenhoehe.blogspot.com/2011/06/zwischenruf-apples-ankundigungen-sind.html' title='Zwischenruf: Apples Ankündigungen sind enttäuschend?'/><author><name>Frank Schoofs</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3226006616836849318.post-2788169859959300656</id><published>2011-05-30T18:37:00.004+02:00</published><updated>2011-07-09T17:08:14.229+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Technologie'/><title type='text'>1929: "Für die Leistungen der drahtlosen Telephonie gibt es bislang kein Verwendungsgebiet"</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Mal was Lustiges für Zwischendurch: &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aus dem "Handbuch und praktischen Ratgeber für das im Leitungs- und Aufseherdienst beschäftigte Personal" (von 1929, Seite 337 war leider nicht mehr vorhanden).&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Besonders interessant in Zeiten des iPhones: "Die Hauptschwächen der drahtlosen Telephonie sind... eine Bedienung, die immerhin etwas von Elektrotechnik verstehen muss, um mit den Apparaten und Maschinen fertig zu werden."&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;"Luftdrähte" finde ich ich aber auch sehr schön, wahrscheinlich sind sie einst den "Siemens Lufthaken" vorausgegangen....&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-0L2_SulkNqY/TePFydvHxvI/AAAAAAAAAOU/6LcHwpe9huI/s1600/Telephonie.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="640" src="http://3.bp.blogspot.com/-0L2_SulkNqY/TePFydvHxvI/AAAAAAAAAOU/6LcHwpe9huI/s640/Telephonie.jpg" width="444" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3226006616836849318-2788169859959300656?l=auf-ohrenhoehe.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://auf-ohrenhoehe.blogspot.com/feeds/2788169859959300656/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://auf-ohrenhoehe.blogspot.com/2011/05/1929-fur-die-leistungen-der-drahtlosen.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3226006616836849318/posts/default/2788169859959300656'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3226006616836849318/posts/default/2788169859959300656'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://auf-ohrenhoehe.blogspot.com/2011/05/1929-fur-die-leistungen-der-drahtlosen.html' title='1929: &quot;Für die Leistungen der drahtlosen Telephonie gibt es bislang kein Verwendungsgebiet&quot;'/><author><name>Frank Schoofs</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/-0L2_SulkNqY/TePFydvHxvI/AAAAAAAAAOU/6LcHwpe9huI/s72-c/Telephonie.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3226006616836849318.post-2808155615049590498</id><published>2011-05-30T15:51:00.007+02:00</published><updated>2012-02-18T19:46:17.463+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Burnout'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Simple Living'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Downshifting'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Entschleunigen'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Stress'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Runterschalten'/><title type='text'>"Wer loslässt hat zwei Hände frei" - Downshifting par excellence!</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;/div&gt;Nachdem ich in den letzten drei Jahren selber zwei "Karrieregänge runtergeschaltet" habe, stoße ich im Moment sehr häufig auf den Begriff "Downshifting". Mir war damals nicht bewusst, dass das Kind einen Namen hat. Es kam mir auch nicht sonderlich populär vor, innerhalb der beruflichen Laufbahn den Rückwärtsgang einzulegen und hielt mich doch eher für eine - vielleicht nichtmal besonders schlaue - Ausnahme.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Doch mittlerweile bin ich mir sicher: Es gibt viele, die feststellen, dass sie in den letzten Jahren irgendwo falsch abgebogen sind. Und auch wenn es für Außenstehende nach dem absoluten Traumjob aussieht, den man da gerade macht, so fühlt man sich selbst vielleicht, als wäre man im völlig falschen Film. So ging es zumindest mir, als ich endlich die jahrelang angestrebte Position mit Personalverantwortung bekommen hatte. Nach nur zehn Monaten musste ich einsehen, dass es wirklich nichts für mich ist und es ging sogar noch weiter: Auch der Vertrieb, in den ich dann wieder zurückging, konnte nur eine vorübergehende Lösung sein. Nach über zehn Jahren war ich mir sicher, dass ich auch dort für die Zukunft nicht richtig aufgehoben sein würde - zumindest im Vertrieb innerhalb der klassischen Unternehmenshierarchien in der IT. Das waren harte Einsichten und schwierige Entscheidungen standen mir bevor.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Doch jedem, der auch ein solches Gefühl in sich trägt, kann ich ruhigen Gewissens sagen: Es geht auch ohne Dienstwagen und mit einem deutlich geringeren Gehalt im Leben weiter. Und es kann einem dabei sogar besser gehen, viel besser! Die Entscheidung ist natürlich nicht einfach zu fällen, erst recht nicht, wenn man wie ich, die Verantwortung für eine Familie zu tragen hat. Eine solche Veränderung will gut überlegt und geplant sein. Wer dazu Hilfe braucht, darf mich gerne &lt;a href="http://auf-ohrenhoehe.blogspot.com/p/kontakt.html"&gt;kontaktieren.&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Zu den üblichen Irrtümern zum Thema Downshifting fand ich in der FAZ vom 26. Mai 2011 einen bemerkenswerten Artikel von Dr. Wiebke Sponagel. Abgesehen davon, dass es sich um einen der wenigen Fachartikel handelt, der sehr schön und trotz des ernsten Themas auch humorvoll geschrieben ist, kann ich aus eigener Erfahrung alles bestätigen, was dort geschrieben steht. So ist Downshifting in der Regel kein Totalausstieg, bei dem man seinen Hochglanz-Job gegen die berühmte Schaf-Farm einttauscht. Es ist zwar nicht auszuschließen, dass man tatsächlich in eine völlig neue berufliche Richtung tendiert, mit Totalausstieg hat das aber nichts zu tun. Ich selbst bin ja auch nicht unter die Freiland-Keramiker gegangen. Ich kenne persönlich z.B. einen Fall, in dem ein ehemaliger Kollege das IT-Vertriebsleben gegen ein Bistro getauscht hat. Nach den ersten Monaten kann ich bescheinigen, dass er damit sehr glücklich ist, nichts bereut und auch trotz der zwischendurch auftretenden finanziellen Engpässe niemals umgekehrt wäre. Ausgestiegen ist er lediglich aus der Branche, aber sicher nicht aus dem geregelten Arbeitsleben.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Auch mit dem Vorurteil, dass "Runterschalter" Schwächlinge sind, wird im Artikel gründlich aufgeräumt. Das spricht mir wirklich aus der Seele, denn ich kann aus eigener Erfahrung sagen: Es braucht Mut, eingetretene Pfade zu verlassen. Es wäre doch viel einfacher, so weiterzumachen wie bisher. Da weiß man was hat, der Status ist gesichert, man muss nichts Neues lernen und auch die Anerkennung bleibt einem erhalten. Dass man dabei fast vor die Hunde geht, muss ja niemand merken, der äußere Schein ist halt nach wie vor wichtig. Eins weiß ich aber ebenfalls aus eigener Erfahrung: Wenn man die letzte Phase des Burnout erreicht hat, zerbricht die Maske sowieso. Mutig ist daher aus meiner Sicht derjenige, der sich traut, wirkliche Veränderungen im Leben vorzunehmen und dazu zu stehen. Einfach weitermachen kann jeder, zumindest für eine gewisse Zeit.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Dass Menschen vor der finanziellen Herausforderung Angst haben, kann ich nachvollziehen. Doch wie auch im FAZ-Artikel erwähnt, kann ich jedem diese Angst nehmen: Ich habe mir selbst Vorgehensweisen entwickelt, mit der ich es schaffen konnte, eine neue Herausforderung mit bestehenden finanziellen Verpflichtungen in Einklang zu bringen, ohne dass ich auf dem "monetären Zahnfleisch" gehen musste. Ich behaupte: Es gibt für jeden eine Lösung! Man muss diese aber entwickeln, dazu braucht es etwas Geduld, Recherche, Kreativität und den unbedingten Willen zur Veränderung. Außerdem muss es nichtmal so kommen, dass man sich durch eine Veränderung finanziell überhaupt schlechter steht. Auf jeden Fall halte ich es für einen Irrweg mit unabsehbaren Folgen, sein Lebensglück zu ruinieren, nur weil man glaubt, bestimmte Dinge nicht loslassen zu können.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Damit sind wir beim meiner Meinung nach wichtigsten Thema: Loslassen! Richtig losgelassen hat z.B. Hermann Ricker. Auf sein Buch "Wer loslässt hat zwei Hände frei" stieß ich im schön gemachten &lt;a href="http://blog.timoringlein.com/"&gt;Blog von Timo Ringlein&lt;/a&gt;. Ich habe sofort das Buch bestellt und an nur einem Tag durchgelesen. Hermann Ricker war ein sehr erfolgreicher Unternehmer, bis er Anfang der 90er Jahre durch einen Autounfall, bei dem er wie durch ein Wunder unverletzt blieb, "aufwachte" und erkannte, dass all sein Besitz eigentlich nichts wert war. Obwohl er sein Unternehmen schon immer nach höchsten ethischen Standards führte, zog er jetzt unter alles einen Schlussstrich. Er überschrieb sein komplettes Firmenimperium, verkaufte all seinen Besitz und wurde Bettelmönch in Thailand. Wow, das nenne ich wirklich Downshifting par excellence!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das wirklich Spannende dabei ist: Er war vorher alles andere als unglücklich, er beschrieb sich im Gegenteil immer als "im Fluss" mit allem was er tat. Doch nachdem er den Tod vor Augen hatte, reichte ihm das nicht mehr. Er wollte wissen wo er herkam und vor allem wohin er gehen würde. In zehn Jahren als Bettelmönch lernte er mit Hilfe der buddhistischen Lehre, wirklich alles loszulassen und so Wissen zu finden und in sich zu verankern. Symphatisch macht das Buch vor allem, dass er durchaus zugibt, wie er zwischendurch mit sich hadert und immer wieder den alltäglichen Gedanken und Genüssen zu erliegen droht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sehr komisch, aber mit ernstem Hintergrund, ist z.B. seine Geschichte mit der gebratenen Hühnerkeule, die ihn fast zur Raserei bringt. Eine zeitlang bekommt er jeden Tag von einer Frau eine solche in seine Bettelschale gelegt. Doch eines Morgens ist die Frau nicht mehr da und sie kommt auch für längere Zeit nicht zurück. In der Zwischenzeit verzehrt er sich so sehr nach dieser Hühnerkeule, dass er teilweise sogar Schwierigkeiten hat, sich auf seine Meditation zu konzentrieren. Ein schönes Beispiel dafür, wie sehr wir es manchmal zulassen, dass eigentlich unwichtige Dinge so sehr Besitz von uns ergreifen und uns die Energie für wirklich Wichtiges nehmen. Nun, Ricker überwindet die Hühnerkeule und als die Frau plötzlich wieder da ist und eine in seine Schale legt, verschenkt er sie später.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Natürlich handelt es sich hier um einen extremen Fall. Trotzdem können und sollten wir daraus lernen, was möglich ist. Extreme helfen uns nämlich dabei, dass uns unser eigener Fall vielleicht gar nicht so gewaltig und auch absolut machbar erscheint. Loslassen ist dabei ein ganz wichtiger Punkt. Wir müssen lernen zu unterscheiden, was für uns wirklich wichtig und essentiell ist und auf was wir eigentlich verzichten können. Wenn wir es schaffen, Letzteres wirklich loszulassen, bieten sich völlig neue Perspektiven und man fühlt sich nach jedem Mal, wo man etwas losgelassen hat, ein Stück freier. Auch ich werde in Zukunft noch vieles loslassen, denn wie so oft gilt auch hier: Der Weg ist das Ziel!&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3226006616836849318-2808155615049590498?l=auf-ohrenhoehe.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://auf-ohrenhoehe.blogspot.com/feeds/2808155615049590498/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://auf-ohrenhoehe.blogspot.com/2011/05/wer-loslasst-hat-zwei-hande-frei.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3226006616836849318/posts/default/2808155615049590498'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3226006616836849318/posts/default/2808155615049590498'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://auf-ohrenhoehe.blogspot.com/2011/05/wer-loslasst-hat-zwei-hande-frei.html' title='&quot;Wer loslässt hat zwei Hände frei&quot; - Downshifting par excellence!'/><author><name>Frank Schoofs</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3226006616836849318.post-185199706372113566</id><published>2011-05-10T08:43:00.007+02:00</published><updated>2012-02-18T19:46:33.557+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Channel'/><title type='text'>Channel-Weisheiten 2. Teil: Über Panther und Albatrosse oder was Resellertypen mit Tierarten zu tun haben</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;/div&gt;Die Welt der Partner ist bunt und facettenreich. Am Ende begegnet man aber doch immer wieder den gleichen Partnertypen. Ich finde, dass man die unterschiedlichen Charaktere sehr gut anhand verschiedener Tierarten verdeutlichen kann. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ohne Anspruch auf Vollständigkeit aber mit umso mehr Anspruch auf Humor folgt hier meine ganz persönliche Partner-Klassifizierung. Viel Spaß beim Lesen!&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Der Schwarze Panther&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Er kommt seidig glänzend und geschmeidig daher. Er ist sehr selbstsicher und kann es auch sein, denn er ist sehr erfolgreich. Der Panther ist ein eher seltenes Tier, er hat daher nur wenige Geschäftsstellen, die dafür aber in erstklassiger Lage in München, Düsseldorf oder Hamburg zu finden sind. Er legt wert auf eine gute Außenwirkung und ein hochwertiges Ambiente. Seine Fokussierung und seine Professionalität machen ihn zum begehrten Partner. Er hat die Kunden, die jeder Hersteller auf der Akquise-Liste hat. Diese betreut er nicht nur hervorragend, er beschützt sie auch. Wenn ein unerwünschter Hersteller oder fremder Partner in sein Revier eindringen will, fährt er gnadenlos seine Krallen aus  - und die sind scharf.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Panther ist schwierig zu erobern. Mit ein paar Cocktails auf der After-Work-Party lässt er sich nicht zur Zusammenarbeit überreden. Er will mit Qualität und Mehrwert überzeugt werden. Wenn man ihn für sich gewonnen hat, kann man sich glücklich schätzen. Allerdings ist der Panther auch in der Haltung sehr anspruchsvoll. Er reagiert schnell mit einem deutlichen Fauchen, wenn man nicht die Qualität liefert, die er erwartet und auch selber bietet.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jeder Hersteller braucht einige Panther in seinem Ökosystem. Sie gewinnen und halten die echten Key Accounts, sind loyal, professionell und sie geben einen absolut zuverlässigen Forecast ab. Man muss Zeit und Arbeit in sie investieren, wird aber mit Umsatz und schönen Projekten belohnt.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Der Elefant&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Elefant ist auf jeden Fall ein Schwergewicht in der Branche. Jeder kennt ihn und er ist an jeder Wasserstelle, an der sich Key Accounts laben, zu finden. Somit ist er in den meisten Metropolen Deutschlands vertreten. Er hat viele Mitarbeiter und hat durchaus Mühe seine Herde zu steuern und zu organisieren. Er gehört somit nicht zu den schnellsten und ist deutlich weniger fokussiert als der Panther. Er tendiert schon ein wenig Richtung Bauchladen, hat aber Schwerpunkte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Qualität variiert je nach Fachgebiet und Abteilung. Das eigene Produkt dort strategisch zu platzieren braucht Zeit. Zu groß ist die Organisation, zu zahlreich sind die Ansprechpartner und Entscheider. Der Elefant ist auch nicht sehr aggressiv, durch seine schlichte Präsenz kommt man einfach oft genug nicht an ihm vorbei. Doch wehe man macht ihm eine seiner Wasserstellen streitig, dann bekommt man die Stoßzähne durchaus zu spüren. Auch wenn man ihn nicht als Partner hat, als Feind will man ihn nicht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bei wenigstens einem Elefanten muss ein Hersteller strategisch platziert sein, um gewisse große Wasserstellen abzudecken. Der Elefant braucht Aufmerksamkeit, er erwartet jemanden, der seine Herde kennt und versteht. Seine Größe und Marktposition muss respektiert werden. Er ist es gewohnt mit großen Zahlen zu arbeiten. Kann man da nicht mitreden, wird man auch nicht ernst genommen und man verschwindet in der Bedeutungslosigkeit der Hersteller-Savanne.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;b&gt;Der Golden Retriever&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Golden Retriever ist die wahrscheinlich angenehmste Erscheinung im Partner-Ökosystem. Er ist in Deutschland recht verbreitet. Man findet in jeder Region mehrere Retriever wobei jeder von ihnen nur eine bis maximal fünf Geschäftsstellen unterhält. Die Personalstärke überschreitet oft nicht die 50er-Marke und bleibt fast immer unter 100. Der Golden Retriever ist ähnlich fokussiert wie der Schwarze Panther, ein Bauchladen ist für ihn nicht effektiv. Die Themen, die er besetzt, beherrscht er und er ist bereit, dafür alle notwendigen Zertifizierungen abzulegen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Zusammenarbeit kann nur als angenehm bezeichnet werden. Der Golden Retriever zeichnet sich durch ein freundliches Wesen und absolute Treue aus. Wenn man ihn für sich gewinnt, hat man einen Partner für´s Leben. Wenn man ihn nicht schlecht behandelt, bleibt das auch so. Er ist der Partner, mit dem man Pferde stehlen und gemeinsam durch schlechte Zeiten gehen kann. Viele Golden Retriever haben zu ihren Herstellern eine 10- bis 20jährige Geschäftsbeziehung. Niemals würden Sie einen anderen Hersteller anbieten. Und wenn sie es mal tun müssen, sagen sie frühzeitig Bescheid - und fühlen sich schlecht dabei. Über Probleme kann man mit dem Retriever immer reden. Wirklich beißen tut er eigentlich nicht, er kann aber sehr wohl knurren und schnappen wenn man ihn zu sehr ärgert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das alles heißt aber auch, dass man einen Golden Retriever nicht so leicht gewinnen kann. Qualität und Mehrwert allein reichen hier nicht aus. Er bleibt seinem alten Hersteller oft dann noch treu, wenn rationale Argumente eigentlich längst eine Trennung nahelegen. Denn oft hat der Retriever das Produkt schon in Deutschland verkauft, bevor der Hersteller selbst hier überhaupt eine Geschäftsstelle eröffnet hat.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein Partner-Ökosystem funktioniert ohne Retriever nicht. Sie haben die mittelständischen Kunden der Region fest in der Hand. An einem Retriever muss man lange arbeiten, die menschliche Ebene ist wichtig und den ein oder anderen schönen Knochen muss man ihm schon zuwerfen. Erst wenn er Vertrauen gefasst hat, ist er bereit für einen in die Bresche zu springen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Die Heuschrecke (im positiven Sinn!)&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Heuschrecke findet man einfach überall, ihr Logo wird man noch im entlegensten Winkel in Deutschland finden. Sie fällt über jedes Feld her was irgendwie Nahrung verspricht, spezialisiert ist sie nicht. Wenn sie die Storage- und Server-Konsolidierung nicht gewinnt, bietet sie eben die 500 Toshiba-Notebooks an. Ihre Unmenge an Lokationen und Ansprechpartnern macht sie für Hersteller schwer greifbar. Man wird sie wahrscheinlich nie ganz für sich gewinnen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bei größeren Key Accounts taucht sie an irgendeiner Ecke mit Sicherheit auf und man sollte sich mit ihr anfreunden, das kann für beide Seiten ein Gewinn sein. Wahrscheinlich kann man so auf Dauer mindestens eine Geschäftsstelle oder Region von und mit ihr gemeinsam erschließen, was ganz sicher lukrativ ist. Der absoluten Herstellertreue ist sie aber eher unverdächtig, darauf sollte man sich einstellen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eine enge und "emotionale" Beziehung zu ihr ist aufgrund der Struktur und Größe eher unwahrscheinlich und wenn, dann eher mit bestimmten Personen, Abteilungen oder vielleicht auch einer Geschäftsstelle denkbar. Jeder Hersteller wird ihr begegnen und es ist absolut sinnvoll, sich auch mit ihr zu beschäftigen und sie zu respektieren.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Der Albatros&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach den ersten Terminen mit dem Albatros glaubt man tatsächlich einen Golden Retriever gefunden zu haben. Die Art ist symphatisch, der Fokus einigermaßen klar und ein Stückchen Pipeline ist vielleicht auch schon erkennbar. Dass die gar nicht so valide ist, weiß man ja noch nicht. Doch spätestens im ersten ernsthafen Projekt wird klar, dass man sich einen Albatros eingefangen hat. Der ist nämlich berühmt für seine spektakulären Bruchlandungen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und so kommt es auch hier. Diese Sorte Partner schwächelt leider gewaltig in den Phasen Bedarfsanalyse und Abschluss. Entweder hört er dem Kunden nicht richtig zu und konfiguriert entsprechenden IT-Unrat oder er ist einfach nicht in der Lage im richtigen Moment die Unterschrift abzuholen. Beides bringt den Hersteller-Vertrieb zur Raserei. Die Projekte münden immer in irgendwelchen Eskalationen, kostenlosen Nachlieferungen und Zoff. Gerade zum Quartalsende wird es explosiv. Dann platzt dem Hersteller-VB der Kragen und er versucht, sich die Unterschrift im letzten Moment selbst oder mit einem anderen Partner zu holen. Die Katastrophe ist vorprogrammiert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dabei ist das wirklich schade, da man rein menschlich mit dem Albatros meist gut auskommt, er ist ein angenehmes Tier. Man kann versuchen, ihm die Landeanflüge in vielen Simulatorstunden beizubringen, muss sich aber darüber im Klaren sein, dass der Albatros bestenfalls ein hüftkranker Golden Retriever wird, der immer mal wieder an der entscheidenden Stelle zusammenklappt. Der Hersteller braucht ihn also nicht unbedingt, aber ganz sicher wird er welche in seiner Partnerlandschaft vorfinden. Wenn man dauerhaft mit ihm arbeiten will, wird man lernen müssen, viel zu verzeihen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Das flinke Frettchen&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Früher oder später stolpert man über eins: Das Frettchen. Ein Frettchen besteht meist aus zwei bis vier und selten aus mehr als zehn Mitarbeitern. Es hat auch nur einen einzigen "Bau" und schwärmt in der Regel nicht mehr als 70 Kilometer weit aus. Das Frettchen ist wuselig. Es hat ständig neue Pläne, Projekte und Ideen, die Gott weiß wie erfolgversprechend sind. Die schreibt es auch gerne in den Business Plan. Seine Nüsschen verdient es aber in der Regel mit einem einzigen Thema, das es auch wirklich gut beherrscht. Von den anderen Ideen hört man nach ein bis zwei Quartalen meist nichts mehr.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Einen ordentlichen Forecast gibt das Frettchen nicht ab, es hat nämlich Angst festgenagelt zu werden. Es wäre gerne ein Golden Retriever oder ein Schwarzer Panther, doch dazu fehlt ihm irgendwie etwas. Es ist durchaus kompetent und professionell, zumal man davon ausgehen kann, dass der Chef höchstselbst Unix im Schlaf bedienen kann oder HTML-Programmierung sein größtes Hobby ist. So sieht dann meist auch die Webseite aus. Man sollte das Frettchen aber nicht unterschätzen, es kann sehr wertvoll sein. Auf seiner Suche nach Nahrung findet es Projekte, die andere nie gesehen hätten, die zerrt es dann eifrig aus dem Boden hervor und schließt sie auch sauber ab. Die Key Accounts besetzt es nur selten. Nur ab und an und dann fragt man sich, wie das passieren konnte (wahrscheinlich beim Kegeln).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Um ein Frettchen kommt man früher oder später nicht herum, es ist plötzlich einfach da. Man sollte es auch in seinem Ökosystem belassen, es übernimmt dort durchaus wichtige Aufgaben. Außerdem ist es ein possierliches Tierchen, Streit mit einem Frettchen ist eher selten. Auch in der Haltung ist es genügsam, hier und da ein bisschen Werbekostenzuschuss und ein paar Extrapunkte im nächsten Projekt und das Frettchen wird sich im Hersteller-Wald noch lange wohl fühlen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Das Brülläffchen&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Kommen wir nun zum lärmenden Abschluss, dem Brülläffchen. Auch um das kommt man auf Dauer nicht herum. Vom ersten Eindruck und den Eckdaten her bewegt sich das Brülläffchen irgendwo zwischen Golden Retriever und Frettchen. Doch leider wird man recht schnell auf den Boden der Tatsachen geholt. Denn das Brülläffchen zeichnet sich durch zwei Dinge aus: 0% Pipeline und 100% Gebrüll. Es ist also eigentlich nicht zu gebrauchen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Brülläffchen hat eigentlich immer was zu meckern. Man glaubt lange, dass es auch an einem selbst liegt. Man macht ein Meeting und noch eins und noch eins mit dem Channel Director und man glaubt, es ist danach alles gut. Aber am nächsten Morgen geht das Gebrüll wieder los, man kann machen was man will. Dem Hersteller, mit dem das Brülläffchen aktuell arbeitet, ist es meist vor Jahren irgendwie zugelaufen. Sie sind daher auf seltsame Weise verbunden, auch wenn man spürt, dass auch diese Beziehung nicht wirklich harmonisch ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Brülläffchen hat auch Kunden, aber man muss sich einfach davon verabschieden, dass man diese gemeinsam mit ihm für das eigene Produkt erschließen kann. Man wird immer viel Ärger für wenig Geld ernten. Das Brülläffchen ist daher der einzige Partnertyp, mit dem man sich auf Dauer nicht arrangieren kann. Zum Glück ist es in unseren Breiten extrem selten anzutreffen. Man kann nur eins tun: Möglichst schnell identifizieren, dass es sich um eines handelt und ganz schnell weiter seines Weges gehen...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Der ideale "Partner-Zoo"&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zusammenfassend lässt sich sagen, dass ein Hersteller in jeder Region ein paar Retriever und Frettchen, sowie zwei bis drei Panther braucht, um den lokalen Markt wirklich zu erschließen. Mindestens einen, besser zwei Elefanten, bei denen er wirklich das strategische Maß der Dinge ist, muss er außerdem haben. Denn nur so wird er bestimmte Kundensegmente für sich gewinnen können.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mit der Heuschrecke kann und sollte man in den Regionen arbeiten. Man darf sich aber keine allzu großen Illusionen über ein bis ins letzte Detail geplantes, strategisches Geschäft machen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Albatros tut mir manchmal fast schon Leid. Man kann es mit ihm versuchen, muss aber sehr aufpassen, dass er bei seinen Bruchlandungen nicht mehr kaputt macht als er Nutzen bringt. Im Zweifelsfall muss man Konsequenzen ziehen, sonst zahlt man kräftig drauf. Beim Brülläffchen erübrigt sich jede Überlegung der Zusammenarbeit. Wenn man die Arbeitszeit stattdessen in einen Panther, Retriever oder Elefanten investiert, gleicht man die "entgangenen Chancen" locker wieder aus!&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3226006616836849318-185199706372113566?l=auf-ohrenhoehe.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://auf-ohrenhoehe.blogspot.com/feeds/185199706372113566/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://auf-ohrenhoehe.blogspot.com/2011/06/uber-panther-und-albatrosse-oder-was.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3226006616836849318/posts/default/185199706372113566'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3226006616836849318/posts/default/185199706372113566'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://auf-ohrenhoehe.blogspot.com/2011/06/uber-panther-und-albatrosse-oder-was.html' title='Channel-Weisheiten 2. Teil: Über Panther und Albatrosse oder was Resellertypen mit Tierarten zu tun haben'/><author><name>Frank Schoofs</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3226006616836849318.post-4174479312128894803</id><published>2011-05-09T22:07:00.003+02:00</published><updated>2011-07-09T17:06:45.478+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Channel'/><title type='text'>Channel-Weisheiten 1. Teil: Der Distributor - Die Biene im IT-Ökosystem?</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Es begab sich auf einer Veranstaltung vor einigen Jahren, als der Account Manager eines namhaften Herstellers aufgrund eines aufgetretenen Problems den zuständigen Mitarbeiter seines Distributors anblaffte. Dieser wehrte sich höflich aber bestimmt gegen die Vorwürfe, woraufhin der Account Manager des Herstellers entgegnete: "Was wollt ihr denn, WIR sind hier die Spitze der Nahrungskette!"&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;So weit so unhöflich. Es bedarf keiner großen Phantasie, dass dieser wortgewaltige Account Manager, nennen wir ihn mal Mr. Nice, allgemein nicht zu den großen Symphaten zählte. Und auch wenn ich bis jetzt noch nie davon gehört habe, dass in der IT-Branche ein Distributor, Reseller oder Kunde jemals von jemandem gefressen worden wäre, so musste ich doch immer wieder feststellen, dass die Position des Distributors in der Wertschöpfungskette oft kaum beachtet oder zumindest stark unterschätzt wird. Da mir Distributoren das Leben in meinem Dasein als Partner Manager immer wieder gehörig erleichtert haben, möchte ich zum Start dieses Blogs einen Toast auf die Distributoren aussprechen!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Denn wenn alles läuft, hört er vom Partner oder Hersteller meist nicht viel. Nur wenn etwas schief geht wird häufig klar, an welchen neuralgischen Punkten er jeden Tag arbeitet. Eine andere Sichtweise auf etwas erhält man meistens dann, wenn man mal für einen Moment annimmt, dass es plötzlich nicht mehr da wäre. Tun wir doch mal so. Was wäre, wenn sich morgen plötzlich alle IT-Distributoren in Luft auflösen?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Um beim Vergleich mit der Biene zu bleiben: Distributoren sind sehr fleißig. Gäbe es den Distributor nicht, so müsste sich Mr. Nice damit abfinden, dass es nur noch VW-Busse inklusive Anhänger als Firmenwagen gibt. Damit dürfte er dann regelmäßig zum Rotterdammer Hafen fahren, das 19-Zoll-Rack mit den Servern, Controllern, Platten und allen Kabeln einpacken und es selbst zum Kunden kutschieren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auf dem Weg dorthin hätte er ca. 150% mehr Anrufe als normalerweise. Diese rühren daher, dass er jetzt wirklich jedes noch so kleine Projekt selber mit den Resellern abwickeln muss. Er wird Preise für Kleinst-Konfigurationen und einzelne Kabel einstellen und jede Menge kleinere, technische Fragen beantworten müssen, die nebenbei noch so anfallen ("Ähm, die Netto-Kapazität berechnet sich so..."). Darüberhinaus wird er unterwegs eine Menge Info-Material wie Case Studies oder Benchmarks aus dem wie immer gut sortierten und übersichtlichen Intranet heraussuchen und versenden, um dem Partner beim Projektabschluss zu helfen. Und wie wurde überhaupt nochmal die Snapshot-Software nach Einführung des letzten Release lizensiert? Öh, die ist in dem neuen Bundle nicht drin... oder doch? Beim Innendienst ist leider dauernd besetzt, der hat nämlich schon lange die Flügel unter der Flut der Anfragen gestreckt. Mr. Nice wird langsam aber sicher nervös.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Doch damit nicht genug: Als er endlich beim Kunden ankommt und das System übergibt, stellt er fest, dass niemand da ist, der es installieren kann. Das macht nämlich in vielen Fällen - wer hätte es gedacht - der Distributor. Die eigenen Service-Techniker sind telefonisch gerade nicht zu erreichen, denn der Hersteller hat sich entschieden, dass die wenigen, die man hat, jetzt zusätzlich für technische Reseller-Schulungen eingesetzt werden. Die sowieso chronisch knappen Pre-Sales-Ressourcen im Channel sind schon anderweitig eingebunden. Sie versuchen verzweifelt mit der Konfigurationserstellung und -prüfung für die gemeldeten Projekte nachzukommen oder halten auf diversen Veranstaltungen die Fahne hoch. In all diesen Fällen bedient man sich nämlich normalerweise großzügig bei den Ressourcen des Distributors.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Doch es kommt noch besser: Als Mr. Nice unverrichteter Dinge wieder beim Kunden abziehen muss und seine Mobilbox mit den 28 neuen Nachrichten abhört, ist auch mal eine positive darunter: Ein Reseller hat ein Projekt gewonnen. Hossa, jetzt muss er nur noch den Innendienst anrufen und... achja, da ist ja die ganze Zeit besetzt. Und morgen ist Quartalsende. Na, dann macht er das sicherheitshalber mal selbst: Das ganze nur noch schnell ins ERP-System einbuchen, die Verfügbarkeiten und Lieferzeiten checken, dazu eine Auftragsbestätigung versenden, die Fax-Bestellung des Kunden als PDF im ERP-System hinterlegen und ein paar Kleinigkeiten mehr und schon ist es gebucht! Upps, jetzt hat er vergessen, die Bonität des neuen Händlers zu prüfen, um dessen erstes Projekt es hier gerade geht. Na, wird schon gutgehen. Das Handy klingelt außerdem schon wieder.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ganz aus dem Häuschen ist jetzt auch die Channel-Abteilung. Da man diese in der Kürze der Zeit nicht entsprechend aufstocken konnte, wird dort der 16-Stunden-Tag zur Regel. Denn das Onboarding neuer Reseller muss nun komplett selber gemacht werden. Vom ersten Anruf bis zur Registrierung im Partner-Portal inkl. aller Zwischenschritte wie Vor-Ort-Termine oder wiederholtes telefonisches Ausräumen von letzten Zweifeln seitens des potenziellen neuen Wiederverkäufers. Die Telefon- und Termin-Frequenz hat sich so in kürzester Zeit verdreifacht. Die vertrieblichen Schulungen für Reseller werden jetzt außerdem ausschließlich vom Partner Manager übernommen, genauso wie jede noch so kleine Veranstaltung. Da Mr. Nice mal wieder mit seinem VW-Bus in Rotterdam ist, müssen die Partner Manager zusätzlich immer häufiger mit in die Termine beim Endkunden. Hinzu kommt, dass sich Mr. Nice immer länger in Rotterdam aufhält, da er die Situation ohne einen ausgedehnten Besuch in einem der lauschigen Coffee Shops eh nicht mehr ertragen kann.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Da mittlereile nicht nur beim Innendienst, sondern auch bei Mr. Nice nur noch ein Besetztzeichen zu hören ist, werden jetzt auch die Partner Manager von Reseller-Anfragen zu jedem erdenklichen Thema geradezu überflutet. Vertriebliche und technische Dokumente wollen recherchiert und verschickt, Support-Fälle eskaliert und Konfigurationen geprüft werden. Die Beschwerden völlig genervter Partner häufen sich. Man ist jetzt schon mitten in der "Verzettelungsphase".&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Spätestens nach drei bis vier Wochen ist das Chaos perfekt: In der Hektik wurden Kabel vergessen und falsche Software-Lizenzen reinkonfiguriert. Der Forecast läuft aus dem Ruder und das oben erwähnte Projekt mit dem neuen Reseller droht zum Disaster zu werden, weil er nun doch nicht die erforderliche Kreditwürdigkeit aufweist, um die Ware zu bezahlen. Einige Veranstaltungen werden aufgrund von Personalmangel abgesagt. Dazu springen die ersten der gerade akquirierten Reseller wieder ab, da sie über Tage verzweifelt versucht haben, eine wichtige Information oder Preise zu bekommen und sich nun entnervt abwenden. Der erste Kunde droht zu allem Überfluss auch noch mit Konventionalstrafe, da das System immer noch unberührt auf seiner Laderampe steht. Seine internen Deadlines schwinden dahin und nichts passiert. Spätestens jetzt sind wir in der "Verzweiflungsphase".&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das ist natürlich bewusst überspitzt. Dennoch wird deutlich, wie viele Aufgaben die "fleißige Biene" Distributor übernimmt. Neben der Logistik und einem Teil der kaufmännischen Abwicklung, ist der Distributor auch die erste Ressource bei der Akquise und dem Onboarding neuer Vertriebspartner. Auch bei der Planung und Durchführung von Veranstaltungen und Schulungen mit Resellern möchte man als Partner Manager nicht auf ihn verzichten. Er kann den durch Krankmeldung plötzlich unbesetzten Speakerslot im letzten Moment "auffüllen", hat ein gesuchtes Dokument wieder mal schneller zur Hand als jeder andere und seine Geschwindigkeit beim Durchbuchen von Bestellungen am Quartalsende hat schon so manches Vertrieblerherz vor dem Klappenabriss bewahrt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Noch dazu nimmt er viele Unannehmlichkeiten in Kauf, um all diese Aufgaben zu bewältigen ("Wo ist die Veranstaltung? In Konstanz? Kein Problem, ich fahr morgen früh um 4 Uhr los, Prospekte und den Aufsteller bring ich natürlich mit, ich muss dann heute Abend nur nochmal am Büro vorbei..."). Es wird also Zeit, dass wir dem Tier "fleißige Biene" im 2-Tier-Modell zwischendurch mal mehr Beachtung schenken. Denn zum Glück war das eben aufgezeigte Szenario nur ein Albtraum aus dem wir jetzt wieder aufwachen und uns in einer Welt mit fleißigen Distributoren wiederfinden dürfen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und weil es so schön passt: &lt;a href="http://www.avaaz.org/de/save_the_bees/?rc=fb"&gt;Erst stirbt die Biene, dann der Mensch...&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3226006616836849318-4174479312128894803?l=auf-ohrenhoehe.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://auf-ohrenhoehe.blogspot.com/feeds/4174479312128894803/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://auf-ohrenhoehe.blogspot.com/2011/06/der-distributor-die-biene-im-it.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3226006616836849318/posts/default/4174479312128894803'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3226006616836849318/posts/default/4174479312128894803'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://auf-ohrenhoehe.blogspot.com/2011/06/der-distributor-die-biene-im-it.html' title='Channel-Weisheiten 1. Teil: Der Distributor - Die Biene im IT-Ökosystem?'/><author><name>Frank Schoofs</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3226006616836849318.post-4083173701218762343</id><published>2011-05-01T11:37:00.004+02:00</published><updated>2011-07-09T17:07:17.493+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Burnout'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Chef'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Idealismus'/><title type='text'>Warum wir uns auf der Arbeit ärgern WOLLEN!</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Zugegeben, der Titel klingt schon ein wenig grotesk. Wir wollen uns doch nicht ärgern, wir wollen Friede, Freude, Eierkuchen! Aber ist das wirklich so? Eine Szene aus dem Film Matrix brachte mich auf die Idee zu diesem Post. Die Maschinen hatten den Menschen zunächst eine perfekte Traumwelt erschaffen, ohne Gewalt und Leid. Doch die Menschen lehnten diese Matrix ab, das "Programm" funktionierte einfach nicht richtig.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Brauchen wir also Ärger und Stress zum Leben? Schauen wir uns mal den Arbeitsalltag an. Eigentlich ärgern wir uns immer irgendwie: Über den Chef, die neue Firmenwagenregelung, den Kollegen, der nichts tut oder unverdientermaßen zu viel Geld bekommt, die neuen Umstrukturierungsmaßnahmen nach dem Merger. Zu Meckern gibt´s immer genug. Ich nehme mich da nicht aus, was habe ich schon gemeckert und geschimpft in meinem Berufsleben!&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Vordergründig ginge es uns doch viel besser, wenn wir das Meckern sein ließen. Beobachten wir so eine Szene zwischen den Cubicals aber mal genauer: Zwei Kollegen diskutieren die neue Firmenwagenregelung die sich anbahnt. Natürlich ist die mal wieder viel schlechter als die alte und das neue Zuzahlungsmodell ist ja wohl ein Witz. Da können wir alle nur noch weiße Polos mit blauen Punkten fahren!&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Schnell vergrößert sich die Runde. Ein bis zwei weitere Kollegen stoßen dazu, bestätigen das ganze und rechnen vor, dass es spätestens jetzt viel günstiger wird, einen Privatwagen zu fahren. Man diskutiert und lästert über die, die sich das mal wieder ausgedacht haben. Da wird doch mal wieder am falschen Ende gespart, das motiviert doch nicht - alle sind sich einig.&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Und genau da liegt der Hase im Pfeffer: Auch gemeinsam ärgern erzeugt Gemeinschaftsgefühl. "Wir" gegen "die da", die sich den Quatsch ausgedacht haben. Und noch mehr: Wir sind ja gar nicht alleine, viele ärgern sich und rechnen und schauen besorgt in die alufelgenfreie mobile Zukunft. Geteiltes Leid ist halbes Leid, das wusste man schon immer. Und das gemeinsame lästern über andere steigert das eigene Selbstwertgefühl, das ist wissenschaftlich erwiesen. &lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Doch das finde ich noch gar nicht den spannenden Punkt. Denn streng genommen würde es uns mindestens genauso gut zusammenschweißen, wenn wir uns gemeinsam über etwas freuen würden. Warum tun wir das denn nicht? Nun, jetzt wird es hypothetisch, aber ich wage mich mal ein Stückchen aus dem psychologischen Fenster. Leider ist es so, dass wir Negatives stärker wahrnehmen. Das ist evolutionsbiologisch natürlich sinnvoll, denn Negatives bedeutet eventuell auch Gefahr für Leib und Leben. So geht es uns leider im Alltag oft so, dass wir Negatives, was aber keine reelle Gefahr darstellt, sehr stark wahrnehmen und auch überbewerten - denn bedrohen tut es uns in der Regel nicht.&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Meine eigene Theorie geht aber noch etwas weiter: Merklich positive Anlässe sind viel schwieriger zu finden, die negativen liegen uns dagegen zu Hauf zu Füßen. Aber warum greifen wir sie auch noch so gerne auf und tun uns den Ärger dann wirklich an? Ich glaube: Weil auch negative Emotionen einfach Emotionen sind. Und wir fühlen halt gerne was. Wir könnten schlecht damit leben, wenn der ganze Tag nur ein langweiliger Fluss aus stupiden Tätigkeiten wäre ohne jeglichen emotionalen Höhepunkt. Da nehmen wir die negativen Gefühle doch gerne mit, wenn es gerade nichts Positives zu vermelden gibt und im gemeinschaftlichen Lästern wird sogar das ein oder andere positive Gefühl daraus. Und wenn es uns nur beruhigt, dass es ja anderen auch so geht.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Jetzt gibt es natürlich geschätzte 500 Bücher, die uns erklären wie man es schafft, nur noch positiv zu denken. Wir sollten auch einiges davon unbedingt beherzigen. Wir sollten mehr Dankbarkeit für das empfinden, was wir haben. In dem Moment, in dem ich dankbar dafür bin, dass ich zu den wenigen gehöre, die einen Firmenwagen mit Tankkarte fahren, fällt es mir gleich viel schwerer, mich darüber aufzuregen, dass ich bei der nächsten Bestellung kein Sportpaket mehr dazukonfigurieren kann.&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Aber über eins müssen wir uns auch im Klaren sein: Wir sind Wesen mit zwei Seiten, wir können gar nicht anders, als uns auch mal zu ärgern. Ich persönlich glaube sogar, dass es gar nicht gesund ist, sich nie zu ärgern und alles nur mit einem Lächeln hinzunehmen. Irgendwann "implodiert" man. Das ist für mich die einzige Erklärung, warum schlanke, sportliche, scheinbar ausgeglichene Menschen plötzlich einen Herzinfarkt bekommen und manche Risikopatienten über 90 werden. Letztere haben vielleicht einfach ihren Emotionen mehr Freiraum gelassen. Ich glaube, dass das gut ist.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Bedenklich wird es erst, wenn wir uns nur noch ärgern und z.B. die gesamte Firma, den kompletten Job oder gar unsere Existenz infrage stellen. Davon werden wir krank, depressiv oder enden im Burnout. Hier sollten wir Warnsignale erkennen, wie z.B. andauernden und übertriebenen Zynismus, wie ich es in &lt;a href="http://auf-ohrenhoehe.blogspot.com/2011/04/uber-idealismus-zynismus-chefs-und-den.html"&gt;"Über Idealismus, Zynismus, Chefs und den Burnout"&lt;/a&gt; schon beschrieben habe. Vielleicht gibt es auch Ärger, den man nicht mehr so einfach verarbeiten kann - dann ist es vielleicht auch Zeit zu gehen.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Wir können jedenfalls beruhigt sein: Es wird niemals Büroflure ohne Lästerei und verärgerte Diskussionen geben. Eine perfekte Traumwelt wäre nämlich tatsächlich nichts für uns. Es wäre uns auch mit Sicherheit zu langweilig, frotzeln gehört auch zum Leben! Akzeptieren wir,&amp;nbsp; dass wir Wesen sind, die sich gerne mal aufregen, aber vermeiden wir es, es zu einem existenziellen Problem werden zu lassen. Wie so oft liegt die Wahrheit in der Mitte.&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3226006616836849318-4083173701218762343?l=auf-ohrenhoehe.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://auf-ohrenhoehe.blogspot.com/feeds/4083173701218762343/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://auf-ohrenhoehe.blogspot.com/2011/05/warum-wir-uns-auf-der-arbeit-argern.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3226006616836849318/posts/default/4083173701218762343'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3226006616836849318/posts/default/4083173701218762343'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://auf-ohrenhoehe.blogspot.com/2011/05/warum-wir-uns-auf-der-arbeit-argern.html' title='Warum wir uns auf der Arbeit ärgern WOLLEN!'/><author><name>Frank Schoofs</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3226006616836849318.post-3918567421291568965</id><published>2011-04-28T15:15:00.002+02:00</published><updated>2011-07-09T17:07:50.804+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Burnout'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Downshifting'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Neuorientierung'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Runterschalten'/><title type='text'>Melkmaschine statt Laptop? Warum ein Branchenwechsel nichts bringt!</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Da haben wir den Salat - haben wir bald keinen Salat mehr? Raiffeisen.com berichtet in &lt;a href="http://www.raiffeisen.com/news/artikel/30218466"&gt;diesem Artikel&lt;/a&gt;, dass es nun bald auch zu wenig Fach- und Führungskräfte in der Landwirtschaft geben wird. Stall ausmisten statt Powerpoints bauen? Melkmaschine statt Laptop? Frische Luft ist garantiert und Durchblutungsübungen im Bürostuhl kann man dann auf jeden Fall ad acta legen. Wie wär´s?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich denke das will von uns eigentlich niemand wirklich. Dennoch habe ich oft genug gehört, dass "man mal was anderes machen will". Ja, was denn dann? Das in der Wut des Moments meist ausgesprochene ist wohl "Schafe züchten" und "Pommesbude aufmachen" - da sind wir fast schon wieder beim Thema Landwirtschaft. Also das Schafe züchten meint wohl niemand wirklich ernst, die Frittenbude schon eher. Zumindest ein Fall ist mir ganz persönlich bekannt, in dem jemand nach vielen Jahren IT-Branche seinen Traum vom eigenen Bistro verwirklicht hat. Respekt, denn das trauen sich die meisten nicht. Ich kann jedenfalls bescheinigen, dass derjenige nach den ersten Monaten einen glücklicheren Eindruck hinterlässt als noch im Vertriebs-Außendienst.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Natürlich kann sowas auch nach hinten losgehen. Und man soll ja auch nicht glauben, dass mit Selbständigkeit plötzlich alles schön wird. Denn man muss sich auch klar machen, dass das Gehalt dann plötzlich 100% variabel ist - mulmig oder? Außerdem wird man auch da fremdbestimmt: Das Wetter, das Ordnungsamt, die Kunden, das Finanzamt etc. pp. Untersuchungen haben ergeben, dass die Zufriedenheit bei Selbständigen trotz mehr Unsicherheit größer ist als bei Angestellten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und angestellt in einer anderen Branche? Ich habe schon so viel gehört. Von "mal in die Old Economy (in dem Fall Autos)" bis zu "lieber mal Sportrucksäcke verkaufen". Der mit der Old Economy ist übrigens reumütig zurückgekehrt. Und auch Sportrucksäcke sind vermutlich nicht spannender als Server. Mal ehrlich, welche durchschlagende Änderung erwarten wir denn von einer neuen Branche? Im Maschinenbau siezen sich Leute, obwohl sie sich seit 20 Jahren in einem Büro gegenüber sitzen, stempeln jeden Tag und sogar im Außendienst werden Arbeitszeitkonten gepflegt. Für die kreative Branche muss man erstmal geboren sein. Und Sportrucksäcke? Das klingt nach Groß- und Einzelhandel, ich glaube nicht, dass die Adrenalinkurve hier exponentiell nach oben zeigt und alles in einem seligen Lächeln endet. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nehmen wir vielleicht an, dass dort die Chefs irgendwie besser oder netter sind? Wohl kaum, darauf bin ich schon in meinem Artikel &lt;a href="http://auf-ohrenhoehe.blogspot.com/2011/04/uber-idealismus-zynismus-chefs-und-den.html"&gt;über Idealismus, Zynismus, Chefs und Burnout&lt;/a&gt; eingegangen. Der Chef kann gar nichts dafür, er ist nicht die Wurzel des Übels. Und auch Sportartikelhersteller und Auto-Produzenten haben Quartalsziele, Pipelines und Kickoffs. Das ist so und das wird auch noch sehr lange so bleiben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir müssen außerdem davon ausgehen, dass die Dinge, die uns im Alltag nerven, allein deswegen existieren, weil wir eben Menschen sind. Überall dort wo wir zusammenarbeiten, prallen auch Charaktere aufeinander, die nicht zueinander passen. Das ist ganz und gar branchenunabhängig, das ist einfach "existenzimmanent". &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Deswegen sollten wir mit unserer Branchenwahl glücklich sein, auch wenn sie uns manchmal noch so bekloppt vorkommt. Aber wir haben viele Freiheiten (oder hat ein Account Manager schonmal eine Stechuhr benutzt?), fahren häufig schöne Firmenwagen, haben tolle Laptops und verdienen im Branchenvergleich sicher nicht so ganz schlecht. Außerdem kann die Welt auf Sportrucksäcke im Zweifel verzichten, auf IT aber nicht. Darüberhinaus bietet kaum eine andere Branche so viele Chancen zum Quereinstieg (ich war z.B. mal Elektriker) oder zum Umstieg (z.B. Sales zu Marketing). Wo in vielen Industrien das Diplom/der Master Pflicht ist, um eine Türe zu öffnen, kommt man in der IT auch mit Kreativität, Leistung und Risikofreude dorthin (meistens zumindest).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Be happy!!!&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3226006616836849318-3918567421291568965?l=auf-ohrenhoehe.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://auf-ohrenhoehe.blogspot.com/feeds/3918567421291568965/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://auf-ohrenhoehe.blogspot.com/2011/04/melkmaschine-statt-laptop-warum-ein.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3226006616836849318/posts/default/3918567421291568965'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3226006616836849318/posts/default/3918567421291568965'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://auf-ohrenhoehe.blogspot.com/2011/04/melkmaschine-statt-laptop-warum-ein.html' title='Melkmaschine statt Laptop? Warum ein Branchenwechsel nichts bringt!'/><author><name>Frank Schoofs</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3226006616836849318.post-1800372481145828543</id><published>2011-04-26T18:29:00.003+02:00</published><updated>2011-06-12T10:33:40.922+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Drogen'/><title type='text'>"Schick mal den Link zu Real Life" - Drogen mal anders!</title><content type='html'>&lt;div style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif; text-align: justify;"&gt;Heute mal was Lustiges: Ich verstehe gut, dass man sich manchmal in andere Welten flüchten will. Kurz mal raus aus der Realität, den Kopf mit was anderem frei machen - alles kein Problem! Manch einer hat aber scheinbar schon einige Probleme, Traumwelt und Wirklichkeit noch auseinanderzuhalten.&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif; text-align: justify;"&gt;So leitete mich ein Link nach einer Google-Suche auf die u.a. Foren-Diskussion in "gutefrage.net", in der nach Alternativen zur virtuellen Welt "Second Life" gefragt wird. Der Hinweis, dass das richtige Leben wohl immer noch die beste Grafik hat, wurde tatsächlich mit "kannst du mir ma den link schicken von real life" beantwortet...&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif; text-align: justify;"&gt;Schade, der Link wurde leider nicht gepostet - dabei könnte der doch ab und zu hilfreich sein!&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-2pDbc7Z6FjM/TbbyrrWgGOI/AAAAAAAAANY/xhY7UDZd8qU/s1600/reallife.jpg" imageanchor="1" style="clear: left; float: left; margin-bottom: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="640" src="http://1.bp.blogspot.com/-2pDbc7Z6FjM/TbbyrrWgGOI/AAAAAAAAANY/xhY7UDZd8qU/s640/reallife.jpg" width="470" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3226006616836849318-1800372481145828543?l=auf-ohrenhoehe.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://auf-ohrenhoehe.blogspot.com/feeds/1800372481145828543/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://auf-ohrenhoehe.blogspot.com/2011/04/schick-mal-den-link-zu-real-life-drogen.html#comment-form' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3226006616836849318/posts/default/1800372481145828543'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3226006616836849318/posts/default/1800372481145828543'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://auf-ohrenhoehe.blogspot.com/2011/04/schick-mal-den-link-zu-real-life-drogen.html' title='&quot;Schick mal den Link zu Real Life&quot; - Drogen mal anders!'/><author><name>Frank Schoofs</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/-2pDbc7Z6FjM/TbbyrrWgGOI/AAAAAAAAANY/xhY7UDZd8qU/s72-c/reallife.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>2</thr:total></entry></feed>
